DAX+0,85 % EUR/USD0,00 % Gold-0,66 % Öl (Brent)0,00 %

Immobilienfinanzierungen Auf diese Kosten müssen Sie sich einstellen

Anzeige
Gastautor: Robert Sasse
13.03.2018, 14:24  |  137   |   

Nominalzins ist in der Regel niedriger

Wenn Sie auf die Kreditkonditionen schauen, umfasst der Nominalzins („Nennzins“) exakt den angegebenen Zinssatz in Prozent, den Sie als Kreditnehmer jährlich zu zahlen haben. Vereinfacht gesagt, könnte man hierbei von den Nettokosten der Finanzierung sprechen. Im Gegensatz dazu umfasst der Effektivzins weitere Faktoren, die für die Immobilienfinanzierung ganz entscheidend sind.

Diese unterschiedlichen Bestandteile machen den Effektivzins aus:
▶ Nominalzinssatz
▶ Bearbeitungsgebühr
▶ Disagio
▶ Ausgewiesene Kredit- bzw. Vermittlungsprovision
▶ unterjährige Ratenzahlung

Ein wirklicher Vergleich verschiedener Kreditkonditionen macht also für Sie tatsächlich nur dann Sinn, wenn Sie die verschiedenen Effektivzinsen miteinander vergleichen. Denn de facto sind das die Gesamtkosten der Finanzierung, die auf Sie zukommen. Und genau hier kommt Ihr Gewinnhebel: Bei einigen Kreditinstituten ist der Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzins besonders groß. Das liegt an den hohen Kosten, die hier beispielsweise für die Provision anfallen.

Bei anderen Anbietern hingegen fällt der Unterschied zwischen den beiden Zinsarten extrem gering aus. Aber selbst wenn gar keine Zusatzkosten anfallen, wird der Effektivzins immer ein wenig höher liegen als der Nominalzins. Das liegt daran, dass Zinsen per Gesetz Jahreszinsen sind, die nachschüssig bezahlt werden, rechnerisch also erst nach einem Jahr. Da bei Immobilienkrediten jedoch eine monatliche, vorschüssige Zahlung üblich ist, muss der „Zinsverlust“ eingerechnet werden, der theoretisch dadurch zustande kommt, dass Sie Ihr Geld monatlich schon früher an die Bank bezahlen.

Doch Vorsicht: Laut der Preisangabenverordnung müssen folgende Kosten nicht im Effektivzins erscheinen:
▶ Schätz- und Wertermittlungsgebühren,
▶ Abschlussprovisionen für Lebensversicherungen oder Bausparverträge zur Tilgung.
Für die Praxis bedeutet das natürlich: Suchen Sie auf jeden Fall einen Anbieter heraus, der mit niedrigen Zusatzkosten bei Ihnen punkten kann.

Eine generelle Aussage über günstige Anbieter ist nicht einfach, denn die individuellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung variieren sehr stark. Für mich persönlich hat sich in den vergangenen Jahren herausgestellt, dass die folgenden 3 Anbieter in vielen Fällen günstige Finanzierungskonditionen anbieten und damit meine Favoriten sind:
1) Deutsche Bank (macht aktuell noch 110-%-Finanzierungen), in diesem Fall ist nicht nur der Kaufpreis, sondern auch noch die Nebenkosten mit in der Finanzierung enthalten,
2) lokale Sparkassen,
3) Hypothekenbanken (bei erhöhtem Eigenkapitaleinsatz).

Das wird Ihrem Buchhändler ganz und gar nicht schmecken …

… denn heute können Sie den Bestseller: „Mit 5 Insider-Strategien zum Immobilien-Millionär“ von Immobilien-Guru Thomas Knedel kostenlos anfordern. Während andere ein Heidengeld für dieses Meisterwerk zahlen, können Sie den Report über diesen Link tatsächlich vollkommen gratis anfordern. Jetzt hier klicken und schon bald schnell reich werden.

Ein Beitrag von Heiko Böhmer.

Disclaimer