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Argentinien Neues Eldorado?

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Gastautor: Robert Sasse
13.03.2018, 17:50  |  444   |   

Liebe Leser,

in Argentinien kündigt sich eine Zeitenwende an. Sechs Jahre, nachdem man die Tochter des spanischen Energie-Multis Repsol verstaatlichte, will man mit den internationalen Ölfirmen wieder ins Geschäft kommen. Dabei geht es hauptsächlich um Rechte für Offshore-Bohrungen vor der argentinischen Küste. Seit Jahrzehnten liegt die Ausbeutung der Tiefseeregionen faktisch brach, weil Argentinien immer wieder zwischen Marktreformen und linken Verstaatlichungs-Fantasien schwankte und damit Investoren abschreckte.

Argentinien sucht den Anschluss

Doch das soll nun anders werden. Wobei Argentinien auch Druck von seinen Nachbarn verspürt. Denn Brasilien, Ecuador, Mexiko und Uruguay sind hinsichtlich ihrer Offshore-Lizenzen deutlich freigiebiger und konnten deshalb in den vergangenen Jahren immer wieder massiv ausländisches Kapital anlocken. Auf diesen Zug will Argentinien nun aufspringen. Vorläufig ist geplant, in der zweiten Jahreshälfte Lizenz-Auktionen für insgesamt drei Fördergebiete auszuschreiben.

Positiv für Verschuldung

Die Börse reagiert auf diese Pläne nachvollziehbar positiv. Denn auch, wenn Argentinien weiterhin als sehr riskante Destination für Investments gilt, so rechnet man mit einer regen Nachfrage von Seiten der Ölfirmen. Und das dürfte unter dem Strich auch der Verschuldungssituation Argentiniens helfen. Ein Grund, warum die Argentinien-Anleihen zuletzt wieder in den Fokus der Anleger gerückt sind.

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Ein Beitrag von Carsten Müller.

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