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Thyssen und Salzgitter – Kurskiller Trump?

Gastautor: Daniel Saurenz
14.03.2018, 06:00  |  268   |   |   

Thyssen_WalzwerkDonald Trump machte Ernst und brachte Zölle für Aluminium und Stahl auf den Weg. Ausgenommen davon sind Mexiko und Kanada. Dort stehen die Zeichen seit einiger Zeit auf Konfrontation, denn eines der wichtigsten Punkte auf Trumps Agenda war das NAFTA-Abkommen. In Europa sind die Aktien von Thyssen und Salzgitter daher kurzfristig Spielball der Trumpschen Politik. Bei der VP-Bank rechnet man mit einer Entspannung im “Handelskrieg”. Wer daher auf Thyssen setzen möchte, greift zur Aktienanleihe DD3HF6

Wir stellen die Einschätzung vor…

Auch andere Länder können davon befreit werden, wenn sie mit den USA in Verhandlungen eintreten.

Jetzt kommt es auf eine besonnene Reaktion der Handelspartner an. Eine Spirale aus Maßnahmen und Gegen-Maßnahmen kann weder im Interesse der EU noch eines anderen Landes sein. Die EU hat selbst zahlreiche und umfangreiche Zölle in Kraft – übrigens mehr als die USA. Wenn die EU-Kommission nun mit dem Finger auf die USA zeigt, ist dies nicht angebracht. Wünschenswert wäre, dass die WTO ihrer Aufgabe gerecht wird und gerade im gegenwärtigen Konflikt als Vermittler und auch Richter fungiert.

Es ist bislang auch nicht davon auszugehen, dass Donald Trump seine Strafzölle auf weitere Güter erweitern wird. Donald Trump hat ein Zeichen gesetzt. Damit ist es nun hoffentlich genug. Der Widerstand innerhalb des Kongresses und auch der Industrie war in den vergangenen Tagen enorm. Der Präsident möchte es sich mit dem US-amerikanischen Unternehmerlager nicht verscherzen. Wir rechnen deshalb nicht damit, dass es zu einem eskalierenden Handelskrieg kommen wird.

Quelle: VP-Bank

Wertpapier
Aluminium


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