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Gold: Hin- und hergerissen

Gastautor: Holger Steffen
14.03.2018, 07:25  |  972   |   |   

Bei Gold geht es auf- und abwärts auf engem Raum, noch fehlt der entscheidende Impuls. Das liegt auch daran, dass die Rahmendaten kein eindeutiges Bild vermitteln.

Bei 1.300 US-Dollar hat Gold eine starke Unterstützung aufgebaut, doch die Widerstandszone zwischen 1.350 und 1.360 US-Dollar scheint kurzfristig schwer überwindbar. Daher pendelt das Edelmetall zwischen diesen beiden Polen hin und her.

Im Moment dreht sich die Debatte im Markt darum, ob die FED in den USA in diesem Jahr drei oder vier Mal die Zinsen anheben wird. Die gestern veröffentlichten Inflationsdaten in Übersee sind eher schwach ausgefallen, was die Wahrscheinlichkeit von lediglich drei Schritten erhöht und infolgedessen den Dollar belastet hat.

Gold konnte sich daraufhin von den intraday erlittenen Verlusten erholen, eine richtig kräftige Bewegung war aber trotzdem nicht zu beobachten.

Das liegt daran, dass die beste aller Welten für das Edelmetall sinkende Realzinsen sind. Die gibt es, wenn die FED mit ihren Zinserhöhungen einer schneller steigenden Inflation hinterläuft.

Dieses Szenario wurde gestern erst einmal nicht bekräftigt, und daher ist Gold in der Seitwärtsphase weiter gefangen. Es bleibt aber abzuwarten, welche Effekte die Regierung Trump mit einer prinzipiell inflationstreibenden Politik – starke fiskalische Impulse und Zölle auf Importe – mittelfristig auslöst.

Diskussion: Gold: Geringe Aussichten
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