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Activision Blizzard Diese Aktie hat Sucht-Potenzial!

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Gastautor: Robert Sasse
14.03.2018, 10:14  |  251   |   

Haben Sie sich schon einmal in einem Computerspiel verloren? Ich gebe zu, diese Frage ist für unsere Generation ein wenig abwegig. Aber trotzdem lässt sich leicht nachvollziehen, welche Faszination von komplexen Computerspielen wie World of Warcraft ausgeht. In fremde Welten eintauchen hat uns Menschen schon immer fasziniert. Während ein Roman eine gehörige Portion Fantasie nötig macht, bieten Rollenspiele realistische Parallelwelten.

Millionen Spieler weltweit fühlen sich während ihrer Ausflüge in diese Parallelwelten gut unterhalten. Das lässt bei Unternehmen wie Activision die Kassen klingeln. Activision Blizzard ist ein Video- und Computerspieleentwickler aus den USA. Das Unternehmen entstand 2008 aus der Fusion von Activision mit der Videospieltochter des französischen Medienkonzerns Vivendi.

2016 wurde King Digital Entertainment übernommen. Activision Blizzard ist in den Bereichen Action, Adventure, Sport, Rollen- und Strategiespielen tätig. Das Portfolio umfasst Spieleklassiker wie Call of Duty, World of Warcraft, StarCraft und CandyCrush.

Bizarrer Rechtsstreit sorgt für Furore

Activision Blizzard hat Rekordergebnisse abgeliefert. Der Umsatz stieg in den ersten 9 Monaten um 8,3% auf 5,0 Mrd $. Während der Anteil direkter Produktverkäufe immer weiter abnimmt, steigen Lizenz- und Abogebühren. Computerspiele werden zunehmend online gespielt. Der durchschnittliche Kunde verbringt 50 Minuten pro Tag auf den verschiedenen Plattformen des Unternehmens. Activision Blizzard hat die Kosten im Griff.

Der Gewinn konnte überproportional um 20,3% auf 858 Mio $ gesteigert werden. Dabei profitiert das Unternehmen von der großen Kundentreue. 384 Mio Kunden sind mindestens einmal im Monat aktiv und spülen regelmäßig Geld in die Kasse. Die Cashflows sind sehr gut planbar. Mit Destiny 2 hat Activision das erfolgreichste Konsolenspiel des Jahres in den USA herausgebracht. Der Egoshooter Call of Duty ist das meistverkaufte Spiel der Welt und erreichte mit Veröffentlichung der neuen Version ebenfalls Rekorde bei den Nutzerzahlen.

Allerdings ist das Spiel auch für Rechtsstreitigkeiten mit dem Militärfahrzeughersteller Humvee verantwortlich. Demnach wurden die Fahrzeuge ohne Rücksprache mit dem Produzenten ins Spiel eingebaut. Humvee verlangt jetzt vor einem Bezirksgericht Ausgleichszahlungen und Bußgelder. Eine mögliche Strafe würde aber wohl aus der Portokasse bezahlt werden können.

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Ein Beitrag von Jens Gravenkötter.

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24.03.18