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Anlegerverlag MediGene: In einer Woche werden Weichen gestellt

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.03.2018, 14:32  |  823   |   |   

Die Aktie des im TecDAX gelisteten Biotechunternehmens MediGene (ISIN: DE000A1X3W00) gehört zu den großen Überfliegern des Jahres 2018. Zumindest bisher. Denn ob daraus noch deutlich mehr wird oder aber die Aktie auf dem Absatz kehrt macht, wird sich noch herausstellen. Wobei die kommende Woche eine entscheidende Rolle spielen wird, denn entweder für Mittwoch oder für Donnerstag, die Angaben differieren da,  ist die Veröffentlichung der 2017er-Zahlen geplant. Und dann sollte MediGene eine Prognose für dieses Jahr auf den Tisch legen, die diesen Höhenflug der Aktie rechtfertigt. Denn der schwebt bislang auf einem Polster aus Hoffnungen:

Wie schon im Sommer kam es zu einer Rallye, als die Erwartung neu belebt wurde, MediGene könnte ein idealer Kandidat sein, um von einem größeren Pharmakonzern übernommen zu werden. Und der würde den Anlegern dann ein grandioses Abfindungsangebot machen. Im Sommer kam es aber nicht dazu, in den letzten Wochen ebenso wenig.  Das Erreichen der Gewinnschwelle steht vorerst nicht zu Debatte und in Bezug auf Kooperationen oder Fortschritte bei Wirkstoffen hört man derzeit eher wenig. Von dieser Prognose wird daher viel abhängen. Und das kann extreme Kursbewegungen nach sich ziehen, denn MediGene ist eine äußerst marktenge Aktie, was bedeutet:

Wenn es hier zu etwas größeren Orders auf der Kauf- oder Verkaufsseite kommt, kann das schnell prozentual zweistellige Kursveränderungen nach sich ziehen. Und ein Tag, an dem Zahlen auf den Tisch kommen, wäre dafür prädestiniert – mit völlig offenem Ausgang. Dieser längerfristige Chart auf Wochenbasis zeigt, dass zwei Chartmarken mittelfristig wichtig sind. Sollte MediGene auf die Zahlen positiv reagieren, wäre das nächste Kursziel das Hoch 2009 bei 22,22 Euro. Sollte die Aktie kippen, muss man auf die Unterstützungszone 14,88 bis 15,89 achten, die das Hoch 2015 sowie die beiden Topps des Vorjahres umfasst.

Da eine solche marktenge Aktie auch intraday immens schwanken kann, wäre ein Stoppkurs unterhalb dieser Zone zwar opportun, aber als Stop Loss gewählt könnte man dabei unglücklich aus dem Rennen geworfen werden. Würden man den Stoppkurs aber auf Schlusskursbasis wählen, läuft man Gefahr, sehr weit nach unten durchgereicht zu werden. Eine Entscheidung, die man in Unkenntnis dessen, was da kommt, fällen müsste, daher: Vorsicht, hier sollte man nicht mit einen allzu hohen Kapitaleinsatz mitmischen!

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