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Deutsche Bank Es geht voran!

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Gastautor: Robert Sasse
14.03.2018, 16:34  |  368   |   

Liebe Leser,

weiterer Ankeraktionär für den DWS-Börsengang gefunden: Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch mitteilte, habe das französische Investmentunternehmen Tikehau Capital offenbar DWS-Papiere im Wert von 250 Millionen Euro geordert.

Franzosen wollen strategischer Partner werden

Damit würde man sich – je nach Platzierungspreis – einen Anteil von rund 3 bis 4 Prozent an der Vermögensverwaltung der Frankfurter Bank sichern. Darüber hinaus haben die Franzosen offenbar Gespräche über eine potenzielle strategische Partnerschaft mit der DWS in die Wege geleitet, hieß es.

Nippon Life – der erste Ankeraktionär der DWS

Der erste Ankeraktionär Nippon Life hatte bereits am Wochenende sein Engagement bei der Frankfurter Sparte angekündigt. Der japanische Lebensversicherer will mit 5 Prozent einsteigen. Zusätzlich hatten die Japaner ebenfalls eine geschäftliche Zusammenarbeit mit der DWS angekündigt und diese mittlerweile bereits besiegelt. Beide Ankeraktionäre werden die Wertpapiere zum Platzierungspreis erhalten. Dieser soll am 22. März festgelegt werden.

Tikehau Capital

Die an der Pariser Börse gelistete Investmentfirma Tikehau verwaltete laut Reuters-Informationen Ende Dezember ein Vermögen von etwa 13,8 Milliarden Euro. Mit 200 Beschäftigten sei Tikehau damit deutlich kleiner als die 4000 Mitarbeiter starke Frankfurter Tochter, die insgesamt 700 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen vorweisen könne, so die Nachrichtenagentur weiter.

Der DWS-Fahrplan

Zur Einordnung: Mit dem Börsengang der Fondstochter will die Deutsche Bank bis zu 1,8 Milliarden Euro einsammeln. Hierfür habe man eine Gesamtpreisspanne zwischen 6 und 7,2 Milliarden Euro festgelegt. Zur Abgabe stehen zwischen 20 und 25 Prozent der DWS-Anteile bereit, so der Plan des Geldinstituts.

Somit bestehe das 20-prozentige Basisangebot laut Angaben aus 40 Millionen Aktien, die ab Mittwoch zum Preis von je 30 bis 36 Euro gezeichnet werden können. Das Frankfurter Geldinstitut halte sich aber vor, bis zu zehn Millionen zusätzliche Wertpapiere zu platzieren, hieß es.

Der Börsenneuling soll in Frankfurt sein Debüt am 23. März feiern – genau eine Woche nach dem geplanten Börsengang der Siemens-Medizintochter Healthineers, deren IPO für den 16. März angedacht ist.

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Ein Beitrag von Marco Schnepf.

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