DAX-0,63 % EUR/USD+0,21 % Gold-0,03 % Öl (Brent)+1,95 %

Preis eines Bitcoins geringer als die Herstellungskosten

16.03.2018, 08:39  |  6702   |   |   

Am Donnerstag kostete ein Bitcoin zeitweise weniger als 8.000 Dollar. Zu diesem Kurs sei es für Bitcoin-Miner fast nicht mehr rentabel, die Mutter aller Kryptowährungen zu schürfen, so CNBC. Der break-even liegt bei 8.038 Dollar pro Coin. Nun könnte das Mining an Attraktivität verlieren. 

Am gestrigen Handelstag lag der Preis für einen Bitcoin unter den durchschnittlichen  "Herstellungskosten" von 8.038 Dollar pro Coin. Laut Fundstrat setzen sich die Kosten im Wesentlichen aus drei Faktoren zusammen: Kosten für die technische Ausstattung, Strom und andere Nebenkosten, wie z. B. die Wartung der Kühlanlagen. 

Bitcoin wird durch einen energieintensiven "Mining"-Prozess erzeugt. Bitcoin-Mining erfordert eine kundenspezifische Hardware, die mehrere hundert bis einige tausend Dollar kosten kann. Und wie bei vielen Technologien kommen immer effizientere Geräte zum Einsatz. Die Hälfte der Herstellungskosten entfallen auf die kontinuierliche Investition in neue Technologien, so Fundstrat. Miner erhalten dann Bitcoins als Vergütung. Sobald die Kosten für die Erzeugung von Bitcoins die Vergütung übersteigt, verlieren die Miner theoretisch den Anreiz fürs Mining.

"In einigen Fällen können die Miner die Maschinen einfach ausschalten, bis der Preis wieder steigt", sagte Shone Anstey, Mitbegründer und Präsident der Blockchain Intelligence Group. Und weiter meint Anstey: "Es könnte sogar so weit kommen, dass einige von ihnen Geld verlieren." Laut Charlie Hayter, CEO von CryptoCompare, haben sich die Einnahmen der Miner in diesem Monat ungefähr halbiert. 

Die Herstellungskosten hängen auch vom Strompreis ab. Während Fundstrat für die durchschnittlichen Herstellungskosten eines Bitcoins von 6 Cent je Kilowattstunde ausgeht, rechnen die Miner in China mit 4 Cent oder weniger. Auf dem chinesischen Markt ist Strom wesentlich billiger, als in anderen Teilen der Welt. Es gibt einen weiteren Anreiz für Miner, denn die Chinesen können mit Hilfe von Bitcoin größere Geldbeträge ins Ausland schaffen. Aus diesem Grund sind vier der fünf größten Miner chinesisch. 

Fundstart geht davon aus, dass Miner erst bei einem Preis von 3.000 bis 4.000 Dollar pro Bitcoin ihre Computer abschalten würden. Bereits in der Vergangenheit hatten Miner zum Break-even-Kurs Bitcoin erzeugt, so zum Beispiel im Januar 2015, als ein Bitcoin 200 Dollar kostete. 

Quelle:

CNBC

 


Verpassen Sie keine Nachrichten mehr vom Krypto-Journal und abonnieren Sie jetzt kostenlos den passenden Newsletter dazu:

Unser kostenloser Newsletter-Service
Wertpapier
BTC zu USD


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel