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Euro fondsxpress Nachholbedarf bei Aktien

Gastautor: Jörn Kränicke
16.03.2018, 14:50  |  1098   |   |   

Institutionelle Investoren sind nach wie vor sehr stark im Rentensegment engagiert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Ratingagentur Scope unter 106 institutionellen Investoren. Rentenpapiere machen bei den Befragten derzeit 77 Prozent ihrer Anlagen aus. Davon sind jedoch nur drei Prozent im High-Yield-Segment investiert. Interessant dabei sind jedoch die starken Unterschiede bei den unterschiedlichen Investorengruppen. Während Versicherungen laut Scope 83 Prozent in Rentenpapieren investiert haben, sind es bei Kir­-
chen und Stiftungen nur 47 Prozent. Auffällig ist laut Scope im Langfristvergleich die massiv zurückgegangene Aktienquote.

Bei der ersten Umfrage im Jahr 2001 betrug der Aktienanteil noch 17 Prozent. Derzeit sind es rund fünf Prozent. Laut den Befragten erwarten sie, dass die Aktienquote bis zum Jahr 2020 auf 5,5 Prozent klettert. Bei Banken und Versicherungen liegt sie bei gerade mal drei Prozent. Bei den von Scope befragten Versorgungswerken machen Aktien rund 14 und bei Kirchen und Stiftungen sogar 28 Prozent aus. An den Zahlen sieht man, dass die Versicherungen nicht im Aktienmarkt präsent sind. Sollten sie ihre Quote deutlich erhöhen, könnten die Märkte eine zweite Luft bekommen. 

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochnende
 
Jörn Kränicke
Chefredakteur

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