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Anlegerverlag Allianz: Der Ausbruch steht an – aber in welche Richtung?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
16.03.2018, 15:20  |  720   |   |   

Seit die Allianz-Aktie (ISIN: DE0008404005) Hand in Hand mit dem Gesamtmarkt Ende Januar/Anfang Februar scharf korrigiert hatte, etablierte sich hier kein Trend mehr. Das Zahlenwerk, das Mitte Februar auf den Tisch gekommen war, hatte das nicht zu ändern vermocht, denn Überraschungen blieben aus. Man rechnet für 2018 mit einem operativen Ergebnis, das sich in der Region des Jahres 2017 bewegen soll. Wobei bei einem Versicherungskonzern immer hinzugefügt werden muss: Vorausgesetzt, die Schadensfälle werden in diesem Jahr nicht deutlich mehr oder weniger. Was man nie absehen kann. So betrachtet ist „billig“ oder „teuer“ hier immer höchst relativ, solange keine Nachrichten auf den Tisch kommen, welche die aktuelle Sicht der Dinge auf den Kopf stellen würden. Und in einer solchen Situation entscheidet meist die Charttechnik.

Wenn es gelingt, die derzeitige Handelspanne zwischen 181,64 und 194,60 Euro zu verlassen, dürfte das Signal genug sein, die Aktie ein gutes Stück weiter in Ausbruchsrichtung laufen zu lassen, wofür sich Kursziele von 207 Euro auf der Oberseite und 170 Euro auf der Unterseite aufdrängen würden. Dass sich bis jetzt noch nichts gerührt hat, sondern die Aktie im Gegenteil ziemlich genau in der Mitte der Handelsspanne und zudem an der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie notiert, wundert nicht, denn heute ist großer Verfalltermin an der Terminbörse. Bei Aktien, die in einer Seitwärtsrange festhängen, verdienen die großen Player am Terminmarkt mit verkauften Optionen in ihrer Stillhalterposition am meisten, wenn Call- und Put-Optionen mit Basispreisen außerhalb der Handelsspanne, mit denen Trader auf eine Trendentscheidung gesetzt haben, wertlos verfallen- Aber diese Bremse fällt heute Abend weg – ab Montag könnte die Allianz den Ausbruch also angehen.

Die Oberseite hätte seitens der fundamentalen Perspektiven etwas bessere Chancen, aber falls die wackliger wirkende Wall Street kippt und den DAX mitreißt, würde das vor einem kräftigen Abwärtsimpuls nicht schützen. Was hieße: Die Aktie sollte man ab sofort engmaschig beobachten, denn da „kommt was“ … aber in dieser Konstellation wäre es ratsam abzuwarten, bis sich ein solcher Ausbruch auch tatsächlich manifestiert hat, statt mitten in der Handelsspanne auf die Ausbruchsrichtung zu wetten.

 

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