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Anlegerverlag Deutsche Bank: Geht da kurzfristig wieder etwas für die Bären?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
19.03.2018, 11:33  |  1025   |   |   

Dass die Deutsche Bank-Aktie (ISIN: DE0005140008) zum großen Verfalltermin am vergangenen Freitag unter Druck stand, war nicht unbedingt überraschend. In der Regel wird da seitens der großen Akteure an der Terminbörse versucht, bestehende Trends zu verlängern und zur Abrechnung der Optionen zu intensivieren. Da diese Aktie seit Jahresanfang kräftig an Boden verloren hat und zuletzt wenig Anstalten machte, sich nach oben abzusetzen, war es folgerichtig, dass nach oben vor und am Verfalltermin nichts voranging. Aber grundsätzlich bestünde die Chance, jetzt, ohne den Druck der Terminbörse, das Ruder herumzuwerfen. Gelingt das? Momentan sieht es nicht danach aus – eher, als würde das bearishe Lager eine weitere Trading-Chance bekommen. Aber:

Der Montag nach einem solchen Verfalltermin an der Terminbörse ist immer ein wenig knifflig, da tauchen gerne die sogenannten „Nachwehen“ auf. In diesem Fall kann das bedeuten: Wer Put-Optionen hatte, dient die Aktien jetzt dem Stillhalter an, der wiederum gleich versucht, sie am Markt loszuwerden – das kann für Druck sorgen. Interessant wird es, wenn dieser Abgabedruck auch in den kommenden Tagen erhalten bleibt, dann würde die Chance, dass die Aktie die nächste Etappe auf dem Weg nach unten beginnt, greifbarer. Der Chart zeigt:

Wir bewegen uns hier in einem absteigenden Dreieck, d.h. der Druck auf der Oberseite ist, erkennbar durch den höheren Neigungswinkel der oberen Begrenzung des Dreiecks, größer, während die letzten Zwischentiefs nur marginal über den vorherigen liegen. Ein Ausbruch aus diesem Dreieck nach unten und, auch das muss gelingen, ein Schlusskurs unter dem bisherigen Jahrestief vom 9. Februar bei 12,37 Euro, würden eine Bestätigung und Belebung des bearishen Tendenz bedeuten – in diesem Fall wäre es nicht einmal auszuschließen, dass diese Aktie mittelfristig wieder unter zehn Euro fallen würde. Aber es wäre in jedem Fall ratsam, sich hier nicht von Erwartungen, sondern von charttechnischen Fakten leiten zu lassen: Erst Closings unterhalb dieser 12,37er-Marke würden ein klares Signal liefern!

 

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