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Forschungsarbeit der RWTH Aachen Bitcoin-Blockchain enthält illegale Inhalte

23.03.2018, 11:57  |  8950   |   |   

Forscher der Universität Aachen finden in den Daten der Bitcoin-Blockchain illegale Inhalte wie z. B. Kinderpornographie. Da die Daten Teil der Blockchain sind, sind sie nicht löschbar. Jeder der die Bitcoin-Blockchain besitzt könnte sich strafbar machen.

Forscher der Technischen Hochschule Aachen (RWTH) haben in den Daten der Bitcoin-Blockchain versteckte Links zu Kinderpornographie und anderen illegalen Inhalten entdeckt. Die Bild-Zeitung schreibt: „Jeder, der einen Bitcoin-Client benutzt und dazu die Blockchain auf seinem Rechner benötigt, hat zwangsläufig auch die illegalen Dateien bei sich zuhause!“

Mittels einer qualitativen sowie quantitativen Analyse haben die Sicherheitsforscher die Daten der Bitcoin-Blockchain analysiert. Dabei wurden mehr als 1600 versteckte Dateien entdeckt, mehr als 99 Prozent davon sind Texte und Bilder. Die Forscher schreiben: „Unsere Analyse zeigt, dass bestimmte Inhalte, z. B. illegale Pornographie, den bloßen Besitz einer Blockchain illegal machen.“ Illegale Inhalte in der Blockchain seinen deshalb eine Bedrohung für alle Kryptowährungen, so die Forscher.

Die illegalen Inhalte können nicht aus der Blockchain entfernt werden, da diese grundsätzlich so konzipiert ist, dass nachträgliche Änderungen unmöglich sind. Die Dezentralität der Blockchain bedeutet zudem, dass die illegalen Inhalte millionenfach verteilt wurden. Wir haben es daher mit millionenfach replizierten, unlöschbaren, illegalen Inhalten zu tun.

Was können Bitcoin-Nutzer tun um sich zu schützen? Schließlich ist in mindestens 112 Ländern der bloße Besitz kinderpornographischer Inhalt eine schwere Straftat. In Deutschland können zum Beispiel Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften laut § 184b mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft werden. Roman Matzutt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der RWTH, schreibt einem Nutzer des Coinforum zu dem Problem:

Technisch gesehen kann der Einzelne dies umgehen, indem er sich weigert, die Blockchain vollständig herunterzuladen (und zu verifizieren), was aus Effizienzgründen teilweise bereits geschieht. Allerdings ist es für die Sicherheit von Bitcoin kritisch, dass die vollständige Blockchain genügend oft auf der Welt repliziert ist und dadurch für neue Nutzer vollständig und selbstständig verifizierbar bleibt. Ein "Wegwerfen" der Blockchain ist also eher als selbstsüchtig zu betrachten und idealerweise zu vermeiden (aus Sicht der gesamten Bitcoingemeinde).

Zu der Forschungsarbeit gelangen Sie HIER


Quellen:
Bild: Versteckte Kinderpornos in Bitcoin-Daten entdeckt!
Coinforum: "Bitcoin und illegale Inhalte in der Blockchain"
rwth-aachen: „A Quantitative Analysis of the Impact ofArbitrary Blockchain Content on Bitcoin

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Kommentare

Am 21. März hat BTC-ECHO über den jüngsten Skandal bezüglich illegaler Pornos auf der Bitcoin-Blockchain berichtet. In dieser Studie wurden Texte auf der Bitcoin-Blockchain genauer untersucht. Dabei wurden einige schlimme Dinge gefunden. Dieser Artikel soll eine Einordnung geben.

Eine Kolumne von Philipp Giese

Es gibt Neuigkeiten, die sehr ungerne angefasst werden. So war gestern, am 21. März das heiße Eisen in der BTC-ECHO-Redaktion die Welle an Artikeln über Kinderpornographie auf der Bitcoin-Blockchain. Der Ursprung war an sich recht sachlich: Eine Gruppe Forscher aus Aachen haben die Texte, die mit Bitcoin-Transaktionen auf der Blockchain niedergelegt werden konnten, etwas genauer analysiert. Das Paper ist prinzipiell lesenswert, ihre Konklusion ist jedoch etwas zu alarmistisch gewesen. Diese Stimmung breitete sich in der Medienwelt aus.

Die Welt wirkte zweigeteilt. Auf der einen Seite jene, die Bitcoin verbieten ....


https://www.btc-echo.de/eine-klarstellung-gibt-es-illegale-p…
Da könnten sich ja auch Computerviren befinden, die dann z.B. alles zugunsten des Einschleusers ändern oder löschen könnten !!!!!!



Raus aus dem "Mist" !

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