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Hartz IV SPD-Vize Dreyer hält Abschaffung von Hartz IV für möglich

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
25.03.2018, 16:55  |  3924   |   |   
Mainz (dts Nachrichtenagentur) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Vize-Vorsitzende der SPD, Malu Dreyer, hält die Abschaffung von Hartz IV für möglich und unterstützt die Idee eines solidarischen Grundeinkommens des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. "Ich finde, dass diese Debatte lohnt - wir sollten diesen Gedanken des Regierenden Bürgermeisters aufnehmen, ernst nehmen und ihn weiterdenken. Am Ende eines solchen Prozesses könnte das Ende von Hartz IV stehen", sagte Dreyer dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe).

Dreyer wies darauf hin, dass die Große Koalition sich bereits auf den Weg zu diesem Ziel gemacht habe. "Sowohl bei dem Konzept von Michael Müller als auch im Koalitionsvertrag ist verankert, dass wir die Grundsicherung mit dem Thema Arbeit verbinden. Statt Hartz IV und Wohnung wird ein regulärer, sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz finanziert. Langzeitarbeitslose kommen so aus dem Hilfebezug heraus und nehmen am normalen Arbeits- und Gesellschaftsleben teil."


6 Kommentare

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Kommentare

Wer sagt denn, die DDR sei tot? Wir sind mit unserem Rechtssystem, mit unserer Presse, unserem Rundfunk/Fernsehen und nicht zuletzt mit unserer Staatsratsvorsitzenden längst dort angekommen, da spielt diese Variante auch keine Rolle mehr.
Frau Dreyer aus welchem solidartopf zahlen wir das denn , Sozialversicherung oder Steuer , bestimmt wieder die Sozialversicherung, sprich der kleine Arbeitnehmer,verarschung ist das
150.000 "Arbeits"-Plätze.
Das wäre eine Riesenschweinerei innerhalb der Schweinerei.
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Mal ein bißchen positiv den Ball aufgenommen:
Dann muss aber JEDER, der nicht mehr zur Schule geht, einen RECHTSANSPRUCH darauf haben, solch eine "Sozialtätigkeit für Mindestlohn" zu bekomme, arbeiten zu dürfen.
Also, JEDER, der sich freiwillig meldet, egal, ob man bislang H4 bekommt oder nicht, JEDER, der möchte MUSS dann solch einen Job auch bekommen können.
Oder eine funktionierende Stellenvermittlung in den ersten Arbeitsmarkt mit Vollzeit und Mindestlohn und ohne komische Abrechnungspraktiken, wie bei Leiharbeitsfirmen üblich.
DANN könnte man darüber mal reden.
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Solange die Arbeitsmöglichkeiten für solch ein "solidarisches Grundeinkommen" sooooo stark limitiert sind, oder auf H4-Bezieher begrenzt sind, solange heißt das Sklaverei und nicht solidarisch.
Zwangsarbeit für Mindestlohn ist AfD-Wahlprogramm.
Die SPD fischt also nun auch ganz rechts.
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Und was passiert mit denen, die nicht arbeiten können - oder denen keine Arbeit zur Verfügung gestellt werden kann ? Obdachlose Krepierer einschließlich Kinder ? Oder müssen alle Kriminell werden ?
dann werden alle Beschäftigte der Arbeitsämter / Job Center * arbeitslos *
die zahlt dann die Madame aus ihren dIÄTEN ++

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