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Iconiq Lab finanziert Startups zu 100% mit Kryptowährungen! Naht das Ende des Crowdfundings?

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Gastautor: Robby Schwertner
26.03.2018, 10:27  |  3382   |   

Der deutsche ICO Accelerator Iconiq Lab bringt sich in Stellung und krempelt die Branche um: Die Finanzierung von Startups erfolgt ab sofort zu 100% durch Kryptowährungen. Ist damit das Crowdfunding Schnee von gestern?

So schnell wird das durchaus beliebte Crowdfunding noch nicht weggefegt werden. Mit Iconiq Lab entsteht in Deutschland allerdings ein erstes sehr potentes FinTech-Unternehmen, das auf Blochchain-Technologie und Kryptowährung setzt. 

Iconiq Lab unterstützt Startups, die sich über ein sogenanntes ICO (Initial Coin Offering) finanzieren und ihre Ideen rasch auf den Markt bringen wollen.

Max Lautenschlaeger, Managing Partner von Iconiq Lab, stellte im kürzlich Gespräch mit btc-echo.de klar: "Nur die besten Startups werden zum exklusiven Accelerator Programm zugelassen und bekommen dabei tiefe Einblicke in die Bereiche Business Development, Blockchain, ICO Marketing und Fundraising." 

In der ersten Runden des exklusiven Programms von Iconiq Lab bewarben sich 165 Startups, nur die fünf Besten wurden ausgewählt. Iconiq Lab arbeitet mit namhaften Partnern aus der Industrie, Finanzwelt und auf Technologie-Ebene zusammen. Ein Sprung nach vorne gelang, als man im November 2017 die börsennotierte Finlab AG aus Frankfurt als Kooperationspartner gewann.

Der private presale spielte über 1 Million Euro innerhalb von wenigen Tagen ein. Max Lautenschlaeger dazu "Wir waren selbst überwältigt von dem extrem positiven Feedback und dem schnellen Ausverkauf“. Wie geht es weiter? Das Pre-ICO startet am 31. März und läuft bis Mitte April 2018. Das ICO läuft danach bis Ende Mai 2018, Ziel ist es 3 Millionen Euro einzusammeln. 

Was sagt CryptoRobby:

Die Vision von Iconiq Lab ist klar und adressiert ein Problem: Im Moment kommen Startups nicht an Venture Capitalists vorbei. Diese sind teuer, beanspruchen einen Teil der Unternehmenskontrolle, der Prozess dauert sehr lange und VCs wollen meist das Start-up schnell zu einem lukrativen Exit führen. Nachhaltiges, organisches Wachstum wird kaum gefördert.

Hier ist das ICO eine deutlich attraktivere Lösung: Das Start-up entscheidet, welche Funktionalität der Token hat und schafft somit einen alternativen Anreiz ohne die Kontrolle abzugeben.

Spannend ist auch der Ansatz, traditionelles Wissen der Finanzwelt in die Kryptowelt zu übertragen. Startups werden vor dem Einstieg einer strengen Due Diligence Prüfung unterzogen. Iconiq Lab übernimmt sogar Kosten von bis zu 300.000 Euro für die Prüfung und Beratung von Start-ups. Auch ein Expansionskurs ist vorgezeichnet: Langfristig sind Locations in New York, Frankfurt und Singapur geplant, die jeweils zwei Mal fünf Start-ups pro Jahr zu einem ICO führen werden. Dass Iconiq Lab auf dem wichtigen Weg ist, zeigt sich auch durch einen weiteren Umstand: In Österreich startete die Crowd-Investing-Plattform CONDA ebenfalls ein ICO, mit sehr ähnlicher Ausrichtung. Die Entwicklung von Iconiq Lab und CONDA zeigt: Crowdfunding hat ausgedient, ICOs sind in!

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