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BMO Nachhaltigkeit als Renditetreiber

29.03.2018, 13:01  |  692   |   |   

Mit seinen ESG-Strategien setzt BMO bewusst auf einen Trend, der sich unter Anlegern immer mehr durchsetzt: Investoren achten zunehmend auf nachhaltige Geschäftspraktiken.

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, ist Guido Hansmeyer aus Überzeugung kompromisslos: „Auch digitale Geschäftsmodelle müssen sich im großen Kontext von ESG-Kriterien bewähren. Wer sein Business heute nicht nachhaltig ausrichtet, hat morgen keine Chancen, zu den Top-Playern zu gehören“, so Hansmeyer auf dem €uro-Roundtable in Hamburg, bei dem es schwerpunktmäßig um die Themen Big Data, Robotik und Digitalisierung ging.

Die BMO-Fonds aus der F&C Responsible-Reihe stehen für diese Überzeugung: Das Fondsmanagement investiert in Unternehmen mit nachweislich verantwortungsvollen Geschäftspraktiken und Firmen, die Umwelt und Gesellschaft voranbringen. Unternehmen mit gesellschafts- oder umweltschädigenden Aktivitäten fallen stattdessen durchs Raster. „Wir nutzen unseren Einfluss als Investor, um Unternehmen zu ethischem Verhalten und der Lösung von ESG-Problemen anzuhalten. Wir reden mit den Verantwortlichen und nutzen auch unser Stimmrecht“, erklärt Guido Hansmeyer. Wer in den Fokus der BMO-Anlagestrategie rücken will, muss bestimmte ökologische und soziale Kriterien erfüllen oder im besten Fall sogar im weitesten Sinne die Verbesserung des Lebens auf diesem Planeten in seinen Unternehmenszielen verankert haben. Dazu gehören unter anderem auch Firmen, die neue, zukunftsweisende Technologien entwickeln, um die Nahrungsmittelproduktion mithilfe intelligenter Software umweltschonend zu optimieren oder Firmen, die moderne Methoden einsetzen, die den Energie- und Ressourcenaufwand in der Produktion deutlich verringern.

Solche Kriterien sind keineswegs philanthropisch, wie ein Vergleich zeigt: Der MSCI World SRI, ein Index, dessen Abkürzung SRI für Socially Responsible steht, zeigt im 5-Jahresvergleich eine deutliche Outperformance gegenüber dem MSCI World Index. „Immer mehr Investoren belohnen nachhaltig wirtschaftende Unternehmen, indem sie in Aktien von Konzernen investieren, die die Umwelt schonen“, so Hansmeyer. Die konkreten Vorgehensweisen für die einzelnen Fonds unterscheiden sich allerdings, erklärt Hansmeyer: Das Fonds-Angebot umfasst mehrere Anlageklassen und Länder.  Bei den in Großbritannien und weltweit anlegenden Strategien werden jeweils andere Kriterien angewendet als an die in den Schwellenländern investierenden.

(MvA)

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