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Bayer US-Justizministerium bereit für Bayer-Monsanto-Deal

10.04.2018, 08:00  |  361   |   |   

Die Leverkusener Chemiekonzern Bayer würde mit der Monsanto-Übernahme zum weltgrößten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatguthersteller aufsteigen. Dieser Plan scheint nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ jetzt offenbar aufzugehen. Informierten Kreisen zufolge, erteilt das US-Justizministerium die Übernahme von Monsanto durch Bayer die Genehmigung. Bei den Leverkusenern war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen – auch das Justizministerium lehnte einen Kommentar dazu ab. Beide Konzerne hätten Verkäufe zusätzlicher Sparten akzeptiert, hieß es in dem Bericht, um so, die letzten Hürden aus dem Weg zu räumen. Von zahlreichen Kartellbehörden rund um den Globus, der EU-Kommission, den Wettbewerbshütern aus Brasilien und China haben der Transaktion bereits unter Auflagen grünes Licht erteilt.

Technisch präsentiert sich das Chartbild der Bayer-Aktie allerdings noch etwas eingetrübt – trotzt eines knapp zweiprozentigen nachbörslichen Kursaufschlags. Denn seit übergeordnet April 2015 beherrscht ein intakter Abwärtstrend das Kursgeschehen bei Bayer und drückte die Aktien im Mai 2016 auf ein Verlaufstief von 83,45 Euro abwärts. Von dort aus gelang es eine kurzfristige Erholungsbewegung an 124,00 Euro zu vollziehen, seitdem steckt der Wert aber wieder in einem Abwärtstrend fest. Doch mit der sich zusehends abzeichnenden Übernahme des US-Saatgutherstellers Monstanto könnten wieder vermehrt Investoren bei Bayer einsteigen und für eine nachhaltige Kurserholung sorgen. Die Chancen hierfür stehen vom aktuellen Standpunkt aus gesehen, recht zuversichtlich.

Mittelfristig jetzt interessant

Seit den März- und zugleich Jahrestiefs bei 88,81 Euro, hat sich die Bayer-Aktie ein Stück weit erholen können und tendiert aktuell in Richtung eines untergeordneten Abwärtstrendkanals um 96,00 Euro aufwärts. Aber erst ein nachhaltiger Kursanstieg mindestens über 96,55 Euro kann für ein Kaufsignal zunächst an 100,00 Euro, darüber sogar an 106,00 Euro sorgen. Nachdem das Wertpapier bereits in der Nachbörse rund zwei Prozent zugelegt hatte, dürfte das Interesse in dieser Woche kurzfristig zunehmen und kann für ein Long Investment beispielshalber über das Faktor-Zertifikat Long auf Bayer (WKN VN106P) herangezogen werden. Kurzfristige sowie risikofreudige Anleger, die von einer weiter steigenden Bayer-Aktie ausgehen, können mit einem Hebel von 8 überproportional von einem Aufschwung profitieren.

Sollten die Notierungen allerdings unter das Unterstützungsniveau von grob 88,80 Euro unerwartet zurückfallen, so kommt ein Test des darunter liegenden Supports bei 83,45 Euro in Betracht. In diesem Fall muss mit einer Fortsetzung des Abwärtstrendkanals gerechnet werden, Abgaben sogar auf das Niveau von 68,64 Euro könnten die Folge sein.

Bayer (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf Bayer

Strategie für steigende Kurse
WKN: VN106P Typ: Faktor
akt. Kurs: 1,04 - 1,07 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 4,46 Euro Basiswert: Bayer
akt. Kurs Basiswert: 93,43 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 106,00 Euro
Faktor: 8,0 Kurschance:
Order über Börse Stuttgart

Faktor-Update: Brent Crude Öl

Sprungbrett EMA 50

Der Ölpreis der Nordseesorte Brent Crude hat in der abgelaufenen Woche noch etwas an Wert verloren, konnte sich aber im Bereich der 50-Tage-Durchschnittslinie zu Beginn dieser Woche wieder stabilisieren und steht seit der zuletzt vorgestellten Long-Strategie über das Faktor-Zertifikat Long auf Brent Crude Oil (WKN VN57EX) wieder auf Einstand. So positiv, wie sich das Chartbild seit Montag präsentiert, wird an der Long-Strategie trotz einer möglichen saisonalen Schwäche weiter festgehalten.

Brent Crude Öl (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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