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Anlegerverlag Aumann: Eine Chance beim TecDAX-Neuling?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.04.2018, 14:08  |  603   |   |   

Eigentlich sind die Perspektiven für Aumann (ISIN: DE000A2DAM03), Zulieferer mit Schwerpunkt im Bereich der Elektromobilität vor allem der Automobilindustrie, Tochter der MBB und seit Mitte März erstmals im TecDAX vertreten, gut. Trotzdem hat sich die Aktie zwischen Mitte Oktober und Anfang April fast halbiert. Dass sie jetzt als TecDAX-Mitglied mehr Aufmerksamkeit genießt, hat an diesem Abgabedruck bislang nichts geändert. Wo liegt das Problem? Und könnte das jetzt eine Bodenbildung sein, eine Chance, die Aktie „billig“ abzugreifen?

Das Wort „billig“ ist das Problem. Denn billig, das ist die Aumann-Aktie nicht gerade. Ja, man rechnet für 2018 mit einem kräftigen Umsatz- und Gewinnwachstum. Aber die Analysten sehen hier im Schnitt 1,45 Euro pro Aktie nach einem knappen Euro 2017. Sicher, das ist ein kräftiger Gewinnsprung, wenn sich die Erwartungen erfüllen sollten. Aber mit einem aktuellen Kurs von 54 Euro kommt man da immer noch auf ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von 37. Das ist in einer volatilen, konjunktursensiblen Branche nicht gerade wenig. Dass die Aktie vor wenigen Monaten noch ambitionierter bewertet war, mag stimmen, hilft jetzt aber wenig, denn in einem dynamischen Abwärtstrend sind die Akteure automatisch „knauserig“, was die Toleranz gegenüber hohen KGVs angeht. Was auch bedeutet:

 

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Auch, wenn es momentan wirkt, als könnte die Aktie sich über 50 Euro stabilisieren, man sollte da nicht vorschnell die Wende verkünden. Die Historie des Papiers ist kurz, Aumann kam erst vor etwas mehr als einen Jahr an die Börse. Da sind Unterstützungen fragil. Und dass der Kurs fast bis an das bisherige Allzeittief, das am ersten Handelstag bei 48,09 Euro markiert wurde und somit eine Art Nullpunkt der Kurshistorie darstellt, zurückfiel, sollte zusätzlich vorsichtig stimmen. Ja, Aumann könnte hier wieder nach oben drehen, aber:

Erst, wenn alle kurzfristig entscheidenden Hürden genommen sind, könnte man sich an die Aktie heranwagen. Und Sie sehen: Schon an der 20-Tage-Linie, aktuell bei 55,76 Euro, wird es eng. Da hat Aumann heute begonnen und wird zur Stunde nach unten abgewiesen. Nein, noch ist da nichts Greifbares für die Bullen zu sehen. Aumann müsste wenigstens über dem Kreuzwiderstand aus Oktober-Abwärtstrendlinie und den März-Hoch im Bereich 62/63 Euro schließen, vorher bleibt der Abwärtstrend intakt und die Aktie damit für einen Long-Trade noch ungeeignet.

 

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