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Citigroup, JPMorgan und WellsFargo im Chart-Check!

13.04.2018, 15:35  |  617   |   |   

Die neue US-Berichtssaison steht an Freitag im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn mit der Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo haben gleich drei Großbanken vorbörslich ihre Quartalszahlen präsentiert. Alle drei Institute übertrafen dabei die Erwartungen der Analysten und notieren vorbörslich deutlich im Plus. Damit haben die Geldhäuser für einen gelungenen Auftakt in die Berichtssaison gesorgt. In der kommenden Woche werden die Quartalsberichte von Goldman Sachs, Bank of America und Morgan Stanley veröffentlicht.

Citigroup: Der Gewinn legte im Zeitraum von Januar bis März um gut 13 Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar zu. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,68 US-Dollar – Analysten hatten mit 1,63 Dollar gerechnet. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 18,87 Milliarden US-Dollar zu. Das Plus im Handelsgeschäft fiel insgesamt nur verhalten aus. Besonders die zuletzt angezogene Schwankungsbreite an den Aktienmärkten sorgte im Handel mit Aktien für einen sprunghaften Anstieg der Erträge. Laut Citi-CEO gutes Wachstum bei Kapitalmarkt- und Verbraucher-Geschäft.

Obwohl mit einem Kurssprung zu Handelsbeginn gerechnet werden kann, muss erst noch der kurzfristige Abwärtstrend seit Ende Januar überwunden werden. Erst dann kann das etwa die lässige Kuwait Einrichtung 76,53 US-Dollar bzw. 78,42 US-Dollar und somit an die Zwischenhochs die aus Februar dieses Jahres zulegen. Bei einem Long-Investment sollte die Verlustbegrenzung aber noch unterhalb von 69,50 US-Dollar angesetzt werden.

Citigroup (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
Chartverlauf

JPMorgan Chase & Co.: Zuvor hat die Investmentbank JPMorgan Chase & Co. Quartalszahlen vorgelegt und ebenfalls positiv überrascht. Auch hier sorgten gesteigerte Handelsaktivitäten für Mehreinnahmen. Der Umsatz legte im ersten Quartal auf 27,9 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal 24,9 Mrd.) zu. Der Gewinn (Non GAAP) liegt bei 2,37 US-Dollar pro Anteilsschein (Vorjahresquartal 1,65 – erwartet wurden 2,30 US-Dollar). Für die Risikorücklage für faule Kredite legte die Bank auf Jahresfrist statt der zuletzt 1,31 Mrd., 1,16 Milliarden US-Dollar zurück.

Ähnlich wie bei der Citigroup beherrscht auch bei JPMorgan ein kurzfristiger Abwärtstrend seit dem Verlaufshoch von 119,33 US-Dollar das Kursgeschehen. Allerdings wurde das Jahreshoch gut einen Monat später markiert, das auf relativer Stärke der Aktie zurückzuführen ist. Für ein Kaufsignal muss jedoch das Niveau von mindestens 116,00 US-Dollar erst noch überwunden werden, damit die Verlaufshochs aus Februar dieses Jahres bei 119,33 US-Dollar angesteuert werden können. Darüber könnt es sogar an 125,00 US-Dollar weiter rauf gehen.

JP Morgan Case & Co. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
Chartverlauf

Wells Fargo: Das Geldhaus Wells Fargo vermeldet einen Umsatz von 21,93 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal 22,3 Mrd. – erwartet wurden 21,7 Mrd.). Das entspricht demnach einen Rückgang auf Jahressicht, ist aber immerhin besser als erwartet. Die Umsätze im Zinsgeschäft und im sonstigen Geschäft sind leicht rückläufig. Der Gewinn liegt bei 1,12 US-Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,03 – erwartet wurden 1,07 US-Dollar). Die Bank hat noch immer mit mangelndem Risikomanagement und möglichen neuen Bußgeldern zu kämpfen. Trotzdem ist das Wertpapier zu Beginn des Handels an der Wall Street gefragt.

Entsprechend des Zahlenwerks präsentierte sich das Papier von Wells Fargo zuletzt auch deutlich schwächer im Vergleich zu den anderen beiden Werten und verlor im selben Zeitraum sehr viel mehr an Wert. Bei 50,41 US-Dollar könnte sich aber kurzfristig ein Boden breit machen, für weitere Gewinne an die gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 bei rund 56,00 US-Dollar muss jedoch erst der kurzfristige Abwärtstrend überwunden werden. Darüber könnte es sogar bis in den runden Bereich von 60,00 US-Dollar weiter rauf gehen, doch die Risiken sind bei diesem Finanztitel verhältnismäßig groß.

Wells Fargo (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
Chartverlauf

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

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