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Forum Wirtschaft spezial Nichts dazugelernt? Wie sicher sind Europas Banken? - Sonntag, 15. April 2018, 13.00 Uhr

Nachrichtenagentur: news aktuell
13.04.2018, 18:30  |  340   |   |   
Bonn (ots) - Über zehn Jahre ist es her, dass die US-Immobilien-
und Finanzkrise auch Europa erreichte. Dem regionalen Zusammenbruch
des Hypothekenmarktes in den Vereinigten Staaten folgte damals die
globale Eskalation. Die flächendeckende Finanz- und Wirtschaftskrise
verschärfte sich durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothersothers und führte schließlich zu den schwersten Erschütterungen für
die Weltwirtschaft seit den 1930er Jahren - mit dramatischen
Auswirkungen auch auf die Staaten der Europäischen Union.

Auch wenn die Zeit überschuldeter Staatshaushalte und dramatisch
einbrechender Konjunktur in den meisten Euro-Ländern vorerst gebannt
scheint, geht es nun darum, die gigantische Staatsverschuldung
abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Bereits 2013
hatten 25 EU-Länder im sogenannten Fiskalpakt vereinbart, Schulden zu
reduzieren sowie entsprechende Vorschriften und Gesetze auch in ihre
nationalen Verfassungen aufzunehmen. Zusätzlich wurden Mechanismen
verabschiedet, die das Verhalten der Banken direkt betreffen. Durch
die so genannte Bankenunion soll das Risiko der Finanzhäuser bei
Spekulationen erhöht und bei einem zukünftigen Zusammenbruch der
Banken zuerst deren Eigner und Anleger haftbar gemacht werden. Das so
geschaffene einheitliche Aufsichtsregime soll verhindern, dass
einzelne Länder riskante Finanzgeschäfte anziehen - auf Kosten der
anderen Euro-Staaten und zu Lasten der Stabilität des europäischen
Finanzsystems.

Doch was haben wir wirklich gelernt aus der globalen Finanzkrise,
der europäischen Schuldenkrise und der damit verbundenen Krise
einzelner EU-Staaten? Mit zunehmendem Abstand zum damaligen Tiefpunkt
der Finanzkrise ist inzwischen wieder eine erneute Zunahme der
Risikobereitschaft im Finanzsektor zu erkennen. Wie sicher sind
Europas Banken?

Markus Gürne diskutiert mit:

- Prof. Hans-Werner Sinn, Ökonom
- Antje Tillmann, CDU, Finanzpolitische Sprecherin der
Bundestagsfraktion
- Diane Zetzmann-Krien, Geschäftsführerin, Trumpf Financial
Services
- Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer, Deutsche Schutzvereinigung
für Wertpapierbesitz

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