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Feste Zinsen mit der Bonität des weltgrößten Rückversicherers
Foto: DekaBank

Feste Zinsen mit der Bonität des weltgrößten Rückversicherers

Gastautor: Hussam Masri
16.04.2018, 09:02  |  1445   |   |   

Autor: Hussam Masri

Schwere Naturkatastrophen hinterlassen nicht selten tiefe Spuren in den Jahresbilanzen der großen Versicherungskonzerne. So musste auch die Münchener Rück im vergangenen Jahr immense Schadenregulierungen infolge der zerstörerischen Wirbelstürme stemmen und einen Einbruch des Konzerngewinns auf lediglich 392 Mio. Euro hinnehmen. 2016 waren es noch 2,58 Mrd. Euro. Lichtblicke gab es jedoch bei der Tochter ERGO, die den Mutterkonzern zum zweitgrößten Erstversicherer Deutschlands macht, und überraschend ein Nettoergebnis von 273 Mio. Euro einfuhr. 2018 soll es hier weiter bergauf gehen und auch insgesamt ist der Vorstandsvorsitzende Joachim Wenning für das laufende Jahr optimistisch gestimmt. In der Erwartung steigender Rückversicherungsprämien soll der Konzerngewinn 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro erreichen und bis 2020 auf 2,8 Mrd. Euro zulegen.

Die Langfristratings der Agenturen S&P, Moody's und Fitch für Anleihen der Münchener Rück AG liegen aktuell auf der viert- bzw. dritthöchsten Stufe im Bereich Investmentgrade mit einem stabilen Ausblick. Analysten erwarten keine Auswirkungen der Milliardenschäden im zurückliegenden Geschäftsjahr auf die Bonität des Konzerns und bezeichnen das für 2020 ausgegebene Gewinnziel als ermutigend. Das weiterhin niedrige Zinsniveau als Belastung für das Kapitalanlageergebnis, die regulatorischen Anforderungen und die Ergebnisabhängigkeit von Naturkatastrophen werden als Risikofaktoren für die Münchener Rück genannt. Stärken sehen Analysten in der Position als weltgrößter Rückversicherer, in der guten Kapitalausstattung und in der Diversifizierung unter anderem durch die bedeutende Erstversicherungssparte.

1,00 Prozent p.a. Festzins bis Juli 2025

Die DekaBank 1,00 % Münchener Rück bonitätsabhängige Schuldverschreibung 07/2025 richtet sich an Anleger, die eine höhere Rendite erzielen möchten, als sie derzeit eine vergleichbare Unternehmensanleihe der Münchener Rück AG ihren Anlegern  bietet. Insgesamt erfolgen sieben feste jährliche Zinszahlungen in Höhe von 1,00 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 10.000,00 Euro, beginnend am 11.07.2019. Zeitgleich mit der letzten Zinszahlung am 11.07.2025 ist auch die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags vorgesehen.

Im Zeitraum vom 07.05.2018 bis zum 04.07.2025 darf es beim Referenzschuldner, der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, jedoch nicht zu einem sogenannten Kreditereignis kommen. Dies bedeutet, dass beim Referenzschuldner weder eine Insolvenz, noch eine Nichtzahlung, noch eine Restrukturierung von Verbindlichkeiten festgestellt werden darf. Ausschließlich unter dieser Bedingung können die Zinszahlungen und die Rückzahlung wie geplant erfolgen.

Sollte die Emittentin hingegen auf der Grundlage öffentlich verfügbarer Informationen, einschließlich Bekanntmachungen der International Swaps and Derivatives Association, Inc. (ISDA) innerhalb des Kreditereigniszeitraums  ein Kreditereignis feststellen, müsste der Anleger mit Verlusten bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals rechnen. Für die laufende und für gegebenenfalls nachfolgende Zinsperioden würden in einem solchen Negativszenario keine Zinsen mehr gezahlt werden. Vor allem aber würde der Anleger statt des vollständigen Nennbetrags lediglich einen deutlich reduzierten Barausgleichsbetrag vor oder nach dem geplanten Rückzahlungstermin (11.07.2025) erhalten. Dieser Barausgleichsbetrag würde sich im Rahmen eines standardisierten Verfahrens auf Grundlage des ermittelten Marktwerts einer Verbindlichkeit der Münchener Rück ergeben oder von der Emittentin bestimmt werden und könnte sogar null betragen. Folglich richtet sich die bonitätsabhängige Schuldverschreibung ausschließlich an Anleger, die vom Ausbleiben eines Kreditereignisses überzeugt sind.

Außerdem ist die Schuldverschreibung zusätzlich zum spezifischen Referenzschuldnerrisiko auch mit dem Emittentenrisiko behaftet, weil die DekaBank als Emittentin mit ihrer Kreditwürdigkeit ebenfalls für die geplanten Zinszahlungen und die Rückzahlung des Nennbetrags verantwortlich ist. Daher würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Die DekaBank 1,00 % Münchener Rück bonitätsabhängige Schuldverschreibung 07/2025 mit der WKN DK0PZ1 steht vom 16.04.2018 bis zum 04.05.2018* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 10.000,00 EUR je Nennbetrag ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.



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Gastautor

Hussam Masri
Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing, DekaBank

Masri ist Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing bei der DekaBank verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheiten. Insbesondere das Retail-Zertifikategeschäft hat der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom in leitender Funktion maßgeblich mit aufgebaut.

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