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Britisches Biometrie-Unternehmen iProov erhält Zuschlag von US-Ministerium für Heimatschutz im Interesse der Verbesserung und Sicherung des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
17.04.2018, 03:19  |  383   |   |   

iProov, ein führender Anbieter biometrischer Technologien zur Gesichtserkennung, gab heute bekannt, dass das Unternehmen als erstes britisches - und in der Tat internationales - Unternehmen von der Direktion für Wissenschaft und Technologie des US-Ministeriums für Heimatschutz (Department of Homeland Security, DHS) einen Auftrag im Rahmen des Silicon Valley Innovation Program (SVIP) erhalten hat.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20180416006608/de/

iProov CEO, Andrew Bud (Photo: Business Wire)

iProov CEO, Andrew Bud (Photo: Business Wire)

iProov wurde damit beauftragt, dem US-Grenzschutz (US Customs and Border Protection, CBP) dabei zu helfen, den Einreiseverkehrsprozess zu verbessern.

iProov hat seinen Geschäftssitz in London und wurde 2011 von CEO Andrew Bud gegründet. Die Gesichtsbiometrietechnik des Unternehmens, die in den USA und im Vereinigten Königreich patentiert ist, wird von Banken und Regierungsbehörden auf der ganzen Welt für die Eingliederung, Anmeldung und Authentisierung von Kunden eingesetzt, um sicherzustellen, dass neue und wiederkehrende Nutzer authentisch sind, und um sich gegen den betrügerischen Zugriff auf persönliche Daten oder die Verwendung gestohlener Identitätsdaten zu schützen.

iProov wird im Rahmen des erworbenen Zuschlags Technologien entwickeln, die den grenzüberschreitenden Reiseverkehr an unbemannten Grenzposten verbessen und die Bearbeitungszeit verkürzen sollen. Die Technologie könnte dem US-Grenzschutz dabei helfen, Reisende an US-Grenzübergängen schnell, genau und zuverlässig zu identifizieren.

Im Zentrum der Bekanntgabe steht die Flashmark-Technologie von iProov, die in dem sicheren und cloudbasierten Gesichtserkennungssystem des Unternehmens zum Einsatz kommt. Der Zugriff ist über das Handy eines Nutzers möglich und die Technik funktioniert auf vorhandenen CBP-Systemen, auf denen die personenbezogenen Daten von Reisenden bereits gespeichert sind. Vor der Anreise an einen US-Grenzübergang, egal ob von zu Hause oder unterwegs, haben Reisende die Möglichkeit, die Dokumentenprüfung, die normalerweise am Grenzübergang stattfindet, über ihr Handy selbst durchzuführen, indem sie sich über ihr registriertes Foto selbst ausweisen. Der Prozess ist einfach, viel schneller als in der Warteschlange zu stehen und sicherer als herkömmliche Methoden.

Dr. Liam Fox, Staatssekretär des britischen Ministeriums für internationalen Handel, äußerte sich wie folgt: „Das Vereinigte Königreich und die USA sind im Bereich Cybersicherheit weltweit führend. Durch die enge Kooperation über verschiedene Sektoren hinweg ist der Handel zwischen den zwei Ländern im Jahr 2017 auf 181,2 Milliarden britische Pfund angewachsen, was bedeutet, dass die USA unser größter Handelspartner und Exportmarkt ist.“

„Ein Beispiel unserer gemeinsamen wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Interessen ist die britische iProov-Technologie, eine bahnbrechende biometrische Technologie zur Gesichtserkennung, die es ermöglicht, die Sicherheit zu verbessern und Personen mit böswilligen Absichten fernzuhalten. Sie wird bereits von verschiedenen Institutionen auf der ganzen Welt eingesetzt und demnächst auch vom US-Grenzschutz eingeführt, um den Einreiseprozess an US-Grenzübergängen zu verbessern.“

iProov wurde ausgewählt, weil die Technik Schwindler erkennen kann. Bei der Identitätsprüfung in einem Selbstbedienungsumfeld muss das System bestätigen können, dass die sich vorstellende Person wirklich der Eigentümer der personenbezogenen Daten ist, und nicht ein Foto, eine Bildschirmanzeige oder ein fabriziertes Video. iProov verfügt im Vereinigten Königreich und in den USA über zehn Patente für Technologien, die Schwindler erkennen können. Daher kann das Unternehmen wie kein anderes den durch den zunehmenden Reiseverkehr verursachten Druck auf Regierungsbehörden mindern, indem sie zügig und dennoch auf sichere Weise jeden einzelnen Reisenden überprüfen können.

Genau diese Zunahme beim internationalen Reiseverkehr hat das Silicon-Valley-Innovationsprogramm der Direktion für Wissenschaft und Technologie des US-Ministeriums für Heimatschutz dazu veranlasst, sich nach Partnern umzuschauen, um sich mit dem Einreiseprozess an Grenzübergängen auseinanderzusetzen. Pro Jahr reisen über 112 Millionen Reisende in die USA ein. Über eine Million Personen pro Tag versuchen, die Grenze zu überqueren. Die Grenzschutzbehörde steht daher unter zunehmendem Druck, die Einreise internationaler Besucher zu erleichtern, den Tourismus zu steigern sowie das wirtschaftliche Wachstum zu fördern und dabei das höchste Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

iProov-CEO Andrew Bud, der bei der globalen Cybersicherheitskonferenz RSA in San Francisco über den Zuschlag als Repräsentant einer Handelsdelegation des britischen Ministeriums für Internationalen Handel reden wird, äußerte sich wie folgt: „Wir freuen uns, dass iProov vom US-Ministerium für Heimatschutz ausgewählt wurde, um den Einreiseprozess an US-Grenzübergängen zu verbessern. Fortschritte im Bereich maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz haben die Gesichtsbiometrie in den letzten Jahren grundlegend verändert und wir sehen immer mehr Fälle, in denen Regierungsbehörden und Banken auf betrugssichere Selbstbedienungs-Gesichtserkennung als die Biometrietechnik erster Wahl umstellen, um zum einen die Sicherheit, zum anderen die Bedienerfreundlichkeit zu verbessern.“

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