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Boutiquen-Stars Mit gutem Gewissen in Nachranganleihen investieren

Gastautor: Dominik Weiss
20.04.2018, 12:49  |  455   |   |   

Neben den großen Vermögensverwaltungen gibt es einige interessante Nischenabieter. FundResearch stellt sie vor. Aramea ist einer der größten, von Banken und Finanzinstitutionen unabhängigen Asset-Manager hierzulande. Das 2007 gegründete Unternehmen kann auf erfahrene Portfoliomanager bauen – allesamt ehemalige Mitarbeiter der Nordinvest, die bereits seit über 20 Jahren im Team arbeiten.

Aramea betreut derzeit 3,5 Milliarden Euro in Publikums- und Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Im Mittelpunkt der Investmentphilosophie steht der Kunde mit seinen individuellen Rendite- und Risikozielen – maßgeschneiderte Lösungen inbegriffen.

Die Kernkompetenzen von Aramea Asset Management bilden Balanced- Mandate, bestehend aus Aktien und Anleihesegmenten sowie Wandelanleihen. Auch bei Nachranganleihen kann das Unternehmen auf langjährige Erfahrungen zurückblicken. Es wurde für Fonds dieses Segments von Agenturen unter anderem von Morningstar und Lipper bereits mehrfach ausgezeichnet.

Dank Basel III und Solvency II sei diese Anlageklasse derzeit gefragt, weiß Senior-Portfoliomanager Sven Pfeil: „Um hohe Kosten zu vermeiden, kündigen viele Emittenten die Anlagen – eine gute Chance auf marktunabhängige Renditen.“

Ende vorigen Jahres hat der hanseatische Asset-Manager einen neuen Fonds in diesem Sektor aufgelegt: den ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig, der überwiegend in Papiere von Banken, Versicherungen sowie Industrieunternehmen investiert und sich in der Anlagestrategie an dem erfolgreichen Fonds Aramea Rendite Plus (ISIN: DE 000 A0N EKQ 8) orientiert. Anleger können sich seit dessen Auflage 2009 über eine Wertsteigerung um 155,5 Prozent und eine Rendite von durchschnittlich 11,1 Prozent pro Jahr freuen.

Anders als sein großer Bruder ist der Aramea Rendite Plus Nachhaltig ausschließlich in Emittenten mit nachhaltiger Unternehmensausrichtung investiert. Deren Auswahl erfolgt gleich nach vier Anforderungskatalogen: dem „Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlagen in der evangelischen Kirche“, der „Orientierungshilfe der katholischen Kirche“, den „Prinzipien des United Nations Global Compact“ und der „Richtlinie des Österreichischen Umweltzeichens“. Ist dieses Ausschlussverfahren überstanden, prüft die renommierte Agentur Oekom Research AG jedes einzelne Unternehmen. Erst dann darf investiert werden, sodass dem Anspruch der Nachhaltigkeit voll und ganz Rechnung getragen wird.

Für Privatanleger gibt es keine Mindestanlagesumme, institutionelle Investoren müssen mindestens 100 000 Euro anlegen. Der ausschüttende Fonds ist für eine Duration von unter vier Jahren angelegt. Senior-Portfoliomanager Pfeil erwartet eine durchschnittliche Rendite von über drei Prozent im Jahr.

 



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