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3 Aktien, die die besten Investoren der Welt derzeit kaufen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
22.04.2018, 15:30  |  2346   |  39   |   

Es ist unmöglich, die Anlagestrategien der weltbesten Investoren haargenau zu verfolgen. Schließlich wissen wir nicht immer, aus welchen Gründen sie nun ihre Aktien auswählen oder wie diese Entscheidungen in die langfristigen Investitionspläne passen.

Aber es kann dem durchschnittlichen Investor helfen zu wissen, was diese Koryphäen kaufen. Das kann die eigene Entscheidung bestätigen oder hinterfragen. Und am Ende ist es immer interessant zu wissen, was sie gerade kaufen, einfach weil sie die erfolgreichsten sind. Deshalb sollte man sich CenterPoint Energy (WKN:854566), SandRidge Energy (WKN:A2AS4M) und Apple (WKN:865985) mal genauer ansehen. Die sind allesamt für Top-Investoren sehr attraktiv geworden.

Versorger mit Wachstumsaussichten

Maxx Chatsko (CenterPoint Energy): Neulich wurde bekannt, dass Bridgewater Associates, das von Ray Dalio gegründete Unternehmen, Aktien des texanischen Strom- und Gasversorgers CenterPoint Energy gekauft hat. In nur drei Monaten, von Ende September bis Ende Dezember, konnte Bridgewater seine Position um 70 % ausbauen. Sollte man es Bridgewater gleichtun?

CenterPoint Energy kann auf ein solides Betriebsjahr 2017 zurückblicken. Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wurde zum großen Teil durch Schwierigkeiten im Jahr 2016 ermöglicht, aber das Geschäft ist jetzt definitiv stärker. Der Stromversorger erwirtschaftete in beiden Jahren etwa die gleichen Betriebserträge, während der Gasversorger von Jahr zu Jahr um 8% zulegte. Die wachstumsstarke Energiedienstleistungssparte des Unternehmens erwirtschaftete ein Betriebsergebnis von 125 Millionen Dollar, verglichen mit bloß 20 Millionen Dollar im Jahr 2016.

Der Hauptgrund, warum die Aktien von CenterPoint Energy volatiler waren als die meisten langsam wachsenden Energieversorger, ist die große Beteiligung an Enable Midstream Partners LP. Das bescherte dem Versorgungsunternehmen im Jahr 2017 Einnahmen in Höhe von 265 Millionen Dollar, was einem Sprung von 27 % gegenüber 2016 entspricht. Da die Energiepreise weiterhin hoch bleiben und die amerikanische Energieproduktion weiter steigt, könnte sich die Investition im Laufe der Zeit als weniger riskant erweisen. Das wäre ein Segen für die Aktionäre.

Das Management geht davon aus, dass das Gesamtgeschäft im Jahr 2018 weiter wachsen wird. Nach einem EPS-Wachstum von 18% im letzten Jahr und einem Nettogewinn pro Aktie von 1,37 Dollar hat CenterPoint Energy in diesem Jahr eine Prognose für die Einnahmen pro Aktie von 1,50 bis 1,60 Dollar aufgestellt. Das sollte den Aktionären, die bereits eine schöne Dividende von 4,1 % erhalten, gefallen.

Die Aktie war zwar aufgrund der relativ volatilen Midstream-Komponente riskanter als die meisten Versorger, aber das Management wettete, dass man mehr Raum für Wachstum und Wertsteigerung bieten würde. Das könnte sich ab 2018 auszahlen, was das jüngste Interesse von Bridgewater erklären könnte. Allerdings sollten Anleger nicht einfach blind Ray Dalio folgen, sondern diese Aktie genauer unter die Lupe nehmen, um zu sehen, ob sie zu ihrer eigenen Vermögensbildungsstrategie passt.

Das Energieunternehmen, auf das Carl Icahn ein Auge geworfen hat

Dan Caplinger (SandRidge Energy): Der Energiesektor war in den letzten Jahren ein stark umkämpfter Teil des Marktes, und viele kleinere Energieunternehmen haben unter dem Einbruch der Rohölpreise in den vergangenen Jahren stark gelitten. SandRidge Energy musste nach der Energiekrise Konkurs anmelden, aber einige Investoren hatten große Hoffnungen, dass das Unternehmen, als es Ende 2016 aus dem Insolvenzschutz kam, in der Lage sein würde, sich zu erholen.

Milliardär Carl Icahn schien diese Hypothese zu glauben, als er 2017 anfing, Aktien von SandRidge zu kaufen, aber er schlug noch einmal richtig zu, als SandRidge verkündete, es würde versuchen, Bonanza Creek Energy zu erwerben. Icahn machte lautstark Stimmung gegen den Plan und sagte, dass der Deal eine schlechte Idee sei. Als dann noch weitere Kritik von anderen Aktionären kam, ließ SandRidge Energy von dem Plan schließlich ab.

Jetzt scheint sich Icahn gegenüber SandRidge noch stärker verpflichtet zu sehen. Er will Direktoren in den Vorstand des Energieunternehmens zu holen und wägt sogar ein Angebot ab, das Unternehmen vollständig zu kaufen. SandRidge hat gesagt, dass man sich alle möglichen Angebote ansieht. Aber es wird interessant zu beobachten, ob es Icahn gelingt, seine Fähigkeit als aktivistischer Anleger so zu nutzen, dass er auch dieses Profite rausziehen kann.

Buffett glaubt weiterhin an Apples Ökosystem

Chris Neiger (Apple): Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), die Holdinggesellschaft des berühmten Milliardärs Warren Buffett, kaufte Ende 2017 weitere Aktien des iPhone-Herstellers. Buffetts Unternehmen investiert seit Anfang 2016 in Apple, aber die jüngste Meldung zeigt, dass man nochmal richtig zulegt.

Berkshire kaufte im dritten Quartal 2017 nur 3,9 Millionen Aktien von Apple, aber im vierten Quartal kamen weitere 31,2 Millionen Aktien hinzu. Damit hält Berkshire beeindruckende 166 Millionen Anteile an Apple.

Buffett, der bekanntlich Technologieaktien eher meidet, rechnet eindeutig mit einem langfristigeren Wachstum für Apple. Er sagte in einem aktuellen Interview mit CNBC, dass Apple „eine außergewöhnliche Verbraucher-Franchise“ und ein starkes Ökosystem aufgebaut habe. Dieses Ökosystem aus Hardware- und Serviceverkäufen hat dazu beigetragen, dass der Umsatz von Apple im letzten Quartal um 13 % und der Gewinn um 16 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Der Umsatz mit Diensten und Services stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 18 % auf fast 8,5 Milliarden US-Dollar und machte 9,5 % des Umsatzes von Apple aus.

Obwohl Berkshire seine Position in Apple in den letzten Jahren bereits ausgebaut hat, ist es wahrscheinlich, dass Berkshire diese Position weiter ausbauen könnte. Apples Aktien werden nur zum 13,2-fachen des erwarteten Gewinns des Unternehmens gehandelt, was seine Aktie zu einem relativen Schnäppchen im Vergleich zu vielen Tech-Aktien macht.

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39 Kommentare

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Kommentare

18.1.
https://www.zdnet.de/88352047/schwache-iphone-nachfrage-appl…

=>
..Auch Pegatron und andere Zulieferer streichen saisonale Arbeitsplätze Monate früher als in anderen Jahren. Asiatische Zulieferer kürzen die Prognosen für 2019 und beklagen den abrupten Rückgang der Nachfrage nach High-End-Smartphones.


Apple-Zulieferer streichen Zehntausende saisonaler Arbeitsplätze mehrere Monate früher als bislang üblich. Sie reagieren damit auf einen der schwersten Nachfragerückgänge in den letzten zehn Jahren. Allein Foxconn ließ seit Oktober in seiner wichtigsten iPhone-Fabrik in Zhengzhou rund 50.000 Mitarbeiter ziehen, meldet Nikkei Asian Review und beruft sich auf einen Brancheninsider, der mit der Entwicklung vertraut ist. Normalerweise erfolge eine monatliche Verlängerung dieser Arbeitsverträge von August bis Ende Januar, wenn die Belegschaft schließlich wegen saisonal nachlassender iPhone-Produktion verringert wird.


Bei Foxconn läuft demnach außerdem ein aggressives Kostensenkungsprogramm, während sich der Auftragshersteller auf ein schwieriges Jahr 2019 einstellt. Kürzlich wurden Geschäftssparten, die Apples MacBooks und iPads herstellen, mit einer anderen Sparte zusammengelegt, die Geräte für Dell und Acer produziert. Mit der Konsolidierung verbunden sind tiefe Einschnitte bis hin zu Managementpositionen. Die Reorganisation gehört nach einem von Nikkei eingesehenen Dokument zu Bestrebungen Foxconns, 100.000 von insgesamt rund 1,1 Millionen Stellen zu streichen und annähernd 3 Milliarden Dollar einzusparen.

Mit Pegatron begann auch der zweitgrößte iPhone-Auftragshersteller schon im November mit der Auflösung von Arbeitsverträgen – „aufgrund schwacher Nachfrage früher als in der Vergangenheit“. Branchenquellen berichten außerdem von Einschnitten in der nachgelagerten Lieferkette. Ein wichtiger Komponentenhersteller in Shenzhen forderte 4000 Mitarbeiter zu ausgedehnten „Ferien“ von Oktober bis März auf und erwägt ihre dauerhafte Entlassung ab dem 1. März.

Sowohl Foxconn als auch Pegatron meldeten scharfe Rückgänge der monatlichen Umsätze, während sich der Abschwung von Smartphone-Verkäufen beschleunigte. Foxconn musste im Dezember 2018 einen Rückgang um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Pegatron führte den 40-prozentigen Rückgang im Dezember gegenüber dem November – und zugleich zweiter monatlicher Rückgang in Folge – auf die schwache Nachfrage nach Unterhaltungselektronik zurück.

Ihre gekürzten Umsatzprognosen für 2019 führen einige namhafte asiatische Apple-Zulieferer auf einen „außergewöhnlichen“ Abschwung der chinesischen Nachfrage zurück und verweisen damit auf den Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC erwartet im ersten Quartal einen Umsatzrückgang um 22 Prozent. TSMC gilt als Barometer der weltweiten Elektronik-Nachfrage, da er Apple, Huawei, Qualcomm, Nvidia, Broadcom. AMD, MediaTek, NXP sowie Xilinx beliefert. TSMC-Chef C.C. Wei führte eine abrupt verringerte Nachfrage bei High-End-Smartphones an und bezog sich damit offenbar auf iPhones und Huaweis Premium-Modelle. Apple selbst bestätigte Anfang des Jahres einen massiven Absatzrückgang beim iPhone und in China verlorene Marktanteile...
Apple hat die Erholungs-Rally bei den US-Indizes nicht mitgemacht


Bild: 1213_20190116185644_Apple


--> schwächster "FAANG"-Wert:

Bild: 1213_20190116185659_faang
Negative Nachrichtenkrümel bei W:O waren schon immer ein guter Zeitpuunkt,mal kurzfristig reinzugehen.Danke für 130,95€,wer immer das war!:laugh: Mit so'n Bashing hält man doch keine Käufer auf,oder?:D





Negative Nachrichtenkrümel bei WO
Zitat von faultcode: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/service-sparte-im-…

=>

...Geht es nach Konzernchef Tim Cook, ist die Neuausrichtung klar: Apple soll im Service- und Gesundheitssegment zu neuer alter Stärke finden. Doch Analysten warnen: Der Service-Umsatz entwickelt sich offenbar schlechter als erwartet.

Wachstum verlangsamt

Wie die Analysten von RBC Capital mitteilten, hat sich der Umsatz von Apple Services im Dezember verlangsamt. Statt 27 Prozent Wachstum im Vergleichszeitraum des Vorjahres soll es im letzten Monat des vergangenen Jahres nur noch um 18 Prozent nach oben gegangen sein.

Dies wäre ein enormer Rückschlag, denn die Führungsebene von Apple bemüht sich seit Monaten, die Service-Sparte als möglichen Heilsbringer zu etablieren, mit dem man sich endlich vom iPhone-Geschäft unabhängiger machen will...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/service-sparte-im-…

=>

...Geht es nach Konzernchef Tim Cook, ist die Neuausrichtung klar: Apple soll im Service- und Gesundheitssegment zu neuer alter Stärke finden. Doch Analysten warnen: Der Service-Umsatz entwickelt sich offenbar schlechter als erwartet.

Wachstum verlangsamt

Wie die Analysten von RBC Capital mitteilten, hat sich der Umsatz von Apple Services im Dezember verlangsamt. Statt 27 Prozent Wachstum im Vergleichszeitraum des Vorjahres soll es im letzten Monat des vergangenen Jahres nur noch um 18 Prozent nach oben gegangen sein.

Dies wäre ein enormer Rückschlag, denn die Führungsebene von Apple bemüht sich seit Monaten, die Service-Sparte als möglichen Heilsbringer zu etablieren, mit dem man sich endlich vom iPhone-Geschäft unabhängiger machen will...
https://www.zdnet.de/88351617/china-preise-fuer-iphone-xr-un…

=>
...Das iPhone 8 ist umgerechnet schon ab 515 Euro zu haben. Beim iPhone XR sinkt der Preis im freien Handel auf 748 Euro. Außerdem nimmt Apple in China gebrauchte iPhones zu höheren Preisen in Zahlung als hierzulande...



=> langsam rutscht das Produkt Richtung Grabbeltisch ;)


--> der prospektive Kunde (mit Zeit) wartet nun einfach etwas länger, und guckt, was passieren wird :D

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