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Bündnis 90/Die Grünen Union und SPD streiten über Zahlen beim Familiennachzug

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
24.04.2018, 21:20  |  1074   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD wehrt sich gegen Unions-Interpretationen zur Zahl der Familiennachzügler von Bürgerkriegsflüchtlingen. Der Landesgruppenvorsitzende der CSU Alexander Dobrindt hatte am Dienstag gesagt, vereinbart sei die Zahl 1.000 pro Monat und nicht 12.000 pro Jahr. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) widersprach dem gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z.): "Die Zahl von 12.000 Personen ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben, und ich habe das immer als ein Jahreskontingent verstanden. Wie das der Bundesinnenminister sieht, ist mir egal."

Dobrindt habe, so Pistorius, "seine eigene Lesart. Es ändert aber nichts daran: Ich bleibe bei meiner Lesart, dass es um ein jährliches Kontingent von 12.000 Menschen geht, nur darum ging es in den Sondierungsgesprächen, und da war ich dabei." Pistorius, der für seine Partei an den Verhandlungen beteiligt war, sagte der F.A.Z. weiter: "Diese Spielchen der CSU sind ermüdend. Jetzt wie auf dem Basar um die letzten Dutzend Menschen zu feilschen, die zu ihren Familien nach Deutschland wollen, halte ich kurz gesagt für unchristlich." Dobrindt hingegen hatte gesagt: "Es sind maximal 1.000 pro Monat. Da steht nicht 1.200 oder 1.500. Die Verschiebung des Kontingents in weitere Monate ist nicht vereinbart, und wir werden das nicht akzeptieren."

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Kommentare

Man muss es der SPD lassen: Sie geben wirklich alles, wenn es darum geht, eine neue Unterschicht in Deutschland zu schaffen. Warum die sich da so reinhängen und um jeden weiteren zukünftigen Hartz4 Bezieher kämpfen verstehe ich aber leider nicht. Die SPD ist doch für einen starken Sozialstaat, tut aber alles in ihrer Macht stehende, diesen nachhaltig zu zerstören. Wenn sich die Zahl der Hartzer durch Einwanderung bald verdoppelt hat, dann fliegt den Genossen und allen anderen in diesem Land ihr toller Sozialstaat um die Ohren. Spätestens die nächste Wirtschaftskrise wird das System zum Einsturz bringen....

Ich verstehe es nicht und gucke dem ganzen Wahnsinn mit Unglauben und wachsendem Frust (milde ausgedrückt..) zu.
Sehr geehrte Regierung,

nennt das Kind doch mal ehrlich beim Namen.
Die Flüchtlinge und Zuwanderung benötigt ihr doch nicht der Humanität wegen sondern rein wirtschaftlich für Pflege, Gesundheit und Einzahlungen zur Sozialversicherung.

Das sind für mich knallharte wirtschaftliche Interessen und keine "Hilfe".

Hätte man vor 25 Jahren eine weitsichtigere Sozialpolitik betrieben hätten wir vermutlich das Problem der fehlenden Kinder in unserer Gesellschaft nicht.

So ist aber leider das System das Problem in diesem Land, halt alles nur geschustert und kurzfristig angelegt.

Fazit:

Flüchtlinge und Einwanderung werden das Problem nicht lösen sondern andere kulturelle Konflikte noch verstärken und bis die jenigen die bereits hier sind ins System einzahlen werden noch Jahre vergehen.

In 20 Jahren zahlt dann die Sozialversicherung nochmal, da die bis dahin eingezahlten Beiträge nicht mal für die Mindestrente reichen werden.

Traurig was in diesem Land läuft und als gute Politik verkauft wird!!!!!!!

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