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Ford: US-Autobauer plant radikale Ausgabenkürzung

26.04.2018, 13:24  |  2762   |   |   

Ford will Ausgaben i. H. v. 11,5 Mrd. Dollar reduzieren und stellt einige Modelle ganz ein, darunter den Fusion und Taurus, um schneller das angepeilte Gewinnziel zu erreichen. Bis 2022 sollen sogar 25,5 Mrd. Dollar eingespart sein, so Bob Shanks vom Finanzvorstand.

Ford geht aktuell davon aus, dass das Unternehmen bis 2020 eine Gewinnmarge von 8 Prozent erreicht - zwei Jahre früher als geplant, so Bloomberg. Diese geplanten Kürzungen zielen darauf ab, den Turnaround bereits ein Jahr nach dem Abgang des Vorstandsvorsitzenden von Ford in Gang zu setzen. Der neue CEO Jim Hackett hat versucht, Investoren davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, auf eine Erholung zu setzen.

"Wir werden den gesunden Teil unseres Geschäfts ernähren und uns kritisch mit Bereichen befassen, die die Marke und das Unternehmen gefährden", sagte Hackett. Ford gab bekannt, dass das Unternehmen nicht in neue Generationen von Limousinen für den nordamerikanischen Markt investieren wird. Bis 2020 werden fast 90 Prozent des Portfolios aus Pickups, SUVs und Nutzfahrzeugen bestehen. In Amerika wird auf den Fiesta, Fusion und Taurus verzichtet. 

"Für Ford könnte die Verdoppelung auf Lastwagen und SUVs genau das sein, was die Marke braucht", sagte Jessica Caldwell, Analystin bei Edmunds gegenüber Bloomberg.

Die Ford-Aktien stiegen um 3,3 Prozent auf 11,48 Dollar ab 05:43 Uhr in New York - bevor der reguläre Handel beginnt. Die Aktie war in diesem Jahr um mehr als 11 Prozent gefallen. 

Quelle:

Bloomberg

Wertpapier
Ford Motor


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