User mit Bindungsangst eher süchtig nach Handys

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
30.04.2018, 11:30  |  361   |   |   

Gyeongsangbuk-do (pte014/30.04.2018/11:30) - Menschen, die Bindungsängste haben und Intimität eher vermeiden, haben ein höheres Risiko Smartphone-süchtig zu werden. Denn laut Wissenschaftlern der Kyungil University http://www.kiu.ac.kr haben Bindungsängste einen erheblichen Einfluss auf die Interaktionen mit dem Mobilgerät.

Geringes Selbstwertgefühl

Menschen mit Bindungsängsten versuchen meist, Intimität zu vermeiden und neigen dazu, anderen nicht zu vertrauen. Die Studie mit 376 koreanischen Universitätsstudenten zeigt, dass Bindungsängste indirekt mit der Smartphone-Sucht verbunden sind. Menschen mit einem höheren Maß an Bindungsangst neigen demnach eher dazu, ein geringeres Selbstwertgefühl und mehr Angst zu haben, was wiederum mit einer Smartphone-Abhängigkeit verbunden ist. Smartphone-Süchtigen ist das andauernde Überprüfen ihrer Accounts sogar wichtiger als Sex oder Urlaub (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20160512020 ).

"Da die Nutzung von Smartphones stark zugenommen hat, nehmen die Bedenken bezüglich der Überbeanspruchung und der Abhängigkeit von Smartphones zu. Wir haben uns gefragt, ob eine unsichere Bindung die Smartphone-Sucht beeinflussen würde. Alle konzentrieren sich oft auf das problematische Verhalten bei der Nutzung von Smartphones. Der Mechanismus der Smartphone-Sucht wurde bislang jedoch weniger beachtet", so Studienautor Eunyoung Koh.

Ursachen effektiv behandeln

"Die Ergebnisse bestätigen, dass auch psychologische Faktoren wie etwa Selbstachtung, Angst und Bindungsvermeidung behandelt werden sollten, um die Smartphone-Sucht zu bekämpfen. Unsere Studie wurde an Studenten in Korea durchgeführt. Daher sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Ergebnisse auch bei unterschiedlicher Region, Kultur, Rasse und so weiter, zu bestätigen. Insbesondere, da das Durchschnittsalter für Kinder, die ihr erstes Smartphone bekommen, immer jünger wird, muss auch untersucht werden, ob sich unsere Erkenntnisse auch in sehr frühem Alter bestätigen", erläutert Koh abschließend.

(Ende)

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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20180430014 ]



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