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Pressemeldung: J. P. Morgan AM: Economic Update – 30. April 2018
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Pressemeldung J. P. Morgan AM: Economic Update – 30. April 2018

Nachrichtenquelle: Asset Standard
03.05.2018, 13:05  |  561   |   |   

Die zweiwöchentlich aktualisierte Übersicht "Economic Update" zeigt Veränderungen der konjunkturellen Daten und Kapitalmärkte.


Wachstum

Die Frühindikatoren deuten auf eine leichte Abkühlung der Konjunktur hin: Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland sank im April von 103,3 auf 102,1. Damit hat sich der Index zwar weiter von seinem Hoch von 105,1 im November entfernt liegt aber immernoch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 97,3. Sowohl die aktuelle Lage wie auch die nahe Zukunft schätzten die befragten Unternehmen schlechter ein. Die harten Konjunkturdaten waren zuletzt schlechter ausgefallen. Im Februar schrumpften der Einzelhandelsumsatz (-0,7% ggü. Vormonat), die Industrieproduktion (-1,6%) und die Exporte (-3,2%). Die chinesische Wirtschaft hingegen behielt im 1. Quartal 2018 ihr Wachstumstempo bei und expandierte um 6,8% gegenüber Vorjahresquartal. 



Gewinne

Die Berichtssaison für die Gewinne im 1. Quartal 2018 hat begonnen. 180 Unternehmen aus dem US-Aktienindex S&P 500 haben Zahlen vorgelegt, sie stehen für knapp die Hälfte der Marktkapitalisierung des Index. Derzeit liegt das Gewinnwachstum bei 27,5% gegenüber Vorjahresquartal. 82% der der Unternehmen berichteten besser als erwartet. Das Umsatzwachstum pro Aktie liegt aktuell bei 7,9% gegenüber dem Vorjahr. Aus dem europäischen Index Stoxx 600 haben 203 Unternehmen Gewinnzahlen für das 1. Quartal veröffentlicht. Knapp die Hälfte davon übertrafen die Gewinn- und Umsatz-Erwartungen. Die Gewinne sind um 0,4% gestiegen bei einem Umsatzwachstum von 2,2%.


Zinsen

Die Europäische Zentralbank hat auf ihrem April-Treffen keine Änderung ihrer Geldpolitik beschlossen. Ein solides, breit angelegtes Wachstum in der Euro-Zone sei das wahrscheinlichste Szenario trotz der jüngsten Abkühlung, sagte EZB-Chef Mario Draghi. Die US-Zentralbank hatte zuletzt ihren Leitzins-Korridor auf 1,50%-1,75% erhöht. Insgesamt erwarten die US-Notenbanker derzeit zwei weitere Zinsschritte im laufenden Jahr.


Jobs

In der Euro-Zone ging die Arbeitslosenrate im Februar weiter zurück und sank saisonbereinigt von 8,6% auf 8,5%. In den USA ging der Beschäftigungsaufbau im März mit 103.000 Stellen zwar weiter, war jedoch schwächer als erwartet. Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 4,1%. Auch am deutschen Arbeitsmarkt hielt die positive Entwicklung im März an. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,3% und damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Der Rückgang war stärker als jahreszeitlich üblich, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA). Auch die Erwerbstätigkeit nahm weiter zu. Dies beruhte laut BA allein auf einem Anstieg der sozialversicherungspflichten Stellen.


Inflation

In den USA hat die Inflationsrate im März einen deutlichen Satz gemacht. Sie stieg von 2,2% auf 2,4% und damit auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Die Kerninflationsrate legte sogar von 1,8% auf 2,2% zu. In Deutschland beschleunigte sich im März die Teuerung nach vorläufigen Zahlen von 1,4% auf 1,6%. In der Euro-Zone gab es einen Anstieg von 1,1% auf 1,4%. Dies lag aber vor allem an der Verteuerung von Nahrungsmitteln. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) stagnierte in Deutschland bei 1,0%, in der Euro-Zone legte sie leicht von 1,2% auf 1,3% zu.


Risiken

• Turbulenzen an den Anleihenmärkten aufgrund schlechterer Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken. • Konjunkturelle Abschwächung in China aufgrund der restriktiven Geldpolitik seit Jahresanfang. • Die wahrscheinlich rückläufige Gewinndynamik der Unternehmen in den kommenden Quartalen kann das Investorensentiment belasten. • Gefahr eines Handelskrieges zwischen den USA, Europa sowie China. 


Investmentthemen

• Aktien und Hochzinsanleihen bleiben aufgrund steigender Gewinne vorerst attraktiv. • Im aktuell reflationären Umfeld präferieren wir Anleihen mit kürzeren Laufzeiten. • Der US-Dollar ist trotz der jüngsten Schwäche immer noch relativ teuer bewertet. • Emerging Markets und Europa sollten weiterhin von einem reflationärem Umfeld profitieren




Rechtliche Hinweise

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Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit.




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