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Aktien New York: Kursgewinne dank hoher Ölpreise und Übernahmen
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Aktien New York Kursgewinne dank hoher Ölpreise und Übernahmen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
07.05.2018, 20:12  |  850   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben ihre Erholungstendenz vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und einiger geplanter Übernahmen am Montag fortgesetzt. Die Erwartung eines knapperen Rohöl-Angebots trieb die Ölpreise zum Wochenauftakt auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Am Markt wurde vor allem auf die anstehende Entscheidung von Donald Trump zu den Iran-Sanktionen verwiesen. Sollte der US-Präsident aus dem Abkommen mit Iran über dessen Atomprogramm aussteigen, drohen erneut Sanktionen gegen das ölreiche Land.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial rückte um 0,71 Prozent auf 24 434,65 Punkte vor. Am Freitag hatte er von positiv aufgenommen Arbeitsmarktdaten aus den USA profitiert und um 1,4 Prozent zugelegt. Für den breit gefassten S&P 500 ging es am Montag um 0,59 Prozent auf 2679,11 Punkte nach oben. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,97 Prozent auf 6834,98 Punkte.

Zu den größten Gewinnern unter den Einzelwerten gehörten Ölwerte. So stiegen im Dow die Aktien der Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron um 2,4 beziehungsweise 1,2 Prozent. Die Papiere des Ölproduzenten ConocoPhillips legten um1,7 Prozent zu. Die Titel der Öldienstleister Halliburton und Schlumberger stiegen um 1,8 beziehungsweise 2,5 Prozent.

Die Aktien von Apple setzten ihren steilen Erfolgskurs am Montag fort und erreichten im Verlauf mit 187,67 Dollar erneut ein Rekordhoch. Zuletzt notierten sie 1,3 Prozent höher bei 186,15 Dollar. Händler machten für die Gewinne einerseits fortgesetzte Käufe in Reaktion auf die guten Quartalszahlen des iPhone-Herstellers verantwortlich. Andererseits habe auch die Nachricht vom Freitag gestützt, dass sich Starinvestor Warren Buffett mit weiteren Anteilscheinen des Technologiekonzerns eingedeckt habe. Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hatte im ersten Quartal 75 Millionen weitere Apple-Papiere erworben.

Die A-Aktien von Berkshire Hathaway rückten um rund 1,2 Prozent vor und nähern sich mit 295 950 Dollar wieder der Marke von 300 000 Dollar. Buffett hatte am Wochenende beim jährlichen Aktionärstreffen seiner Investmentgesellschaft für das erste Quartal einen seltenen Verlust vermeldet. Dies lag allerdings allein an einer neuen Bilanzierungsmethode, bei der der Marktwert bislang unrealisierter Investments fortlaufend ausgewiesen werden muss.

Die Aktien von Athenahealth gewannen nach einem Übernahmeangebot des Finanzinvestors Elliott 16,3 Prozent auf 146,61 US-Dollar. Der vom aktivistischen Investor Paul Singer geführte Finanzinvestor Elliott bietet 160 Dollar je Athenahealth-Aktie und damit einen Aufschlag von 27 Prozent zum Schlusskurs am vergangenen Freitag. Der auf die Gesundheitsbranche spezialisierte IT-Dienstleister Athenahealth wird somit mit rund 6,5 Milliarden Dollar bewertet.

Der Finanzinvestor Blackstone stellt sich im Immobiliengeschäft breiter auf. Der Vermögensverwalter will den auf Industrie-Gebäude und -Grundstücke spezialisierten Investor Gramercy für 7,6 Milliarden Dollar schlucken. Beide Unternehmen unterzeichneten eine bindende Absichtserklärung. Blackstone wird 27,50 Dollar je Aktie in bar zahlen. Die Gramercy-Aktien zogen um 15,5 Prozent auf 27,51 Dollar an, während die Papiere von Blackstone 0,1 Prozent gewannen.

Um fast 10 Prozent nach unten ging es hingegen für die Anteilscheine von International Flavors & Fragrances (IFF) . Der Aromen- und Dufthersteller greift nach dem israelischen Rivalen Frutarom . Inklusive Schulden hat das Geschäft einen Wert von 7,1 Milliarden US-Dollar (6 Milliarden Euro). Durch den Deal könne IFF seine Stellung in den wachsenden Märkten für natürliche Inhaltsstoffe steigern, schrieb Analyst Adam Samuelson von der US-Bank Goldman Sachs. Frutarom-Aktien kletterten um rund 7,6 Prozent nach oben.

Die Papiere von Starbucks sanken um 0,5 Prozent. Der Lebensmittelriese Nestle baut sein lukratives Kaffeegeschäft über einen Deal mit der US-Kette aus. Von der Kaffeehauskette erwirbt Nestle das Handelsgeschäft und kann somit künftig weltweit Starbucks-Kaffee vertreiben. Darüber war bereits zuvor spekuliert worden./edh/he

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