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Anlegerverlag SLM Solutions: Folgt dieser Bilanz womöglich der nächste Baisse-Schub?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
09.05.2018, 12:29  |  743   |   |   

Schon im vergangenen Herbst hatte SLM Solutions (ISIN: DE000A111338), ein Entwickler und Hersteller von 3D-Metalldruckern, mitteilen müssen, dass die Planungen für 2017 verfehlt würden. Zuerst taten die Anleger so, als wäre nichts, kauften sogar entgegen den „bad news“ zu. Aber als die Prognosen weiterhin verfehlt wurden, als die 2018er-Perspektive nur den Umsatz avisierte, den man eigentlich für 2017 schon erwartet hatte, begannen die Anleger mit dem Füßen abzustimmen und stiegen aus. Allzu große Brötchen würde SLM Solutions auch in diesem Jahr nicht backen, das wusste man. Aber dass die Analystenerwartungen gleich im ersten Quartal schon wieder nicht erreicht wurden, könnte dazu führen, dass aus dem misslungenen Versuch Ende April, sich über die Widerstandszone 34,60/35,90 Euro hinaus nach oben abzusetzen, gleich ein neuer Abwärtsimpuls wird, denn:

Mit einem Umsatz von 14,98 Millionen Euro lag das Unternehmen nicht nur unter dem Umsatz von knapp 16 Millionen im ersten Quartal 2017. Die Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet, hatten im Schnitt über 18 Millionen erwartet. Das war ernüchternd. Dass das EBITDA (Gewinn vor Steuern Zinsenn und Abschreibungen) ein Verlust v0n 1,56 Millionen war und damit ebenso schwächer ausfiel als erwartet, passt ins Bild: Es läuft nicht so rund, wie es sollte. Und auch, wenn es möglich ist, dass das nur zeitweilige Probleme sind: Auch die können sich in mittelfristige Probleme verwandeln. Bislang hält sich die negative Reaktion in Grenzen, was deutlich macht, dass da kaum jemand mit allzu positiven Überraschungen gerechnet hatte. Aber bleibt das so?

Wenn nicht, würde die Zone zwischen 28,20 und 29,30 Euro zügig in den Fokus der Trader rücken. Das ist eine bis in den August 2016 zurückreichende Supportzone die, würde sie unterboten, den Weg nach unten aus rein charttechnischer Sicht erst einmal freigeben würde. Fiele diese Zone, wäre es für risikofreudige Akteure sogar ein Gedanke, bestehende Short-Trades aufzustocken. Auf der Oberseite müsste SLM Solutions schon über die derzeit bei 37,24 Euro verlaufende 200-Tage-Linie hinaus, um wieder als bullish zu gelten – ein Weg, der aus aktueller Sicht der weitaus steinigere wäre,

 

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