DAX-0,11 % EUR/USD-0,75 % Gold+0,65 % Öl (Brent)-0,04 %

Die neuen €uro FondsNoten im Mai

Gastautor: Dominik Weiss
11.05.2018, 12:35  |  722   |   |   

Der JPMorgan Global Income Fund verbessert sich auf FondsNote 2, der SPDR S&P Pan Asia Dividend Aristocrats ETF büßt auf FondsNote 3 ein

Hohe Dividenden und Zinsen sind gefragt. Das zeigt der JPMorgan Global Income Fund, in den Anleger über 25 Milliarden Euro investiert haben. Seit der Auflegung im Dezember 2008 managt Michael Schoenhaut den Fonds von New York aus und sucht dabei beständig nach Aktien und Anleihen mit hohen Dividenden und Zinsen. Derzeit hält er zum Beispiel 43 Prozent in Aktien und 28 Prozent in High-Yield-Bonds. Bislang erreichte der US-Amerikaner sein Ziel, so dass der JPMorgan Global Income Fund regelmäßig zwischen vier und fünf Prozent pro Jahr ausschütten konnte. Auch wenn die Ausschüttungen für Schoenhaut Priorität genießen, so behält er zudem mögliche Kursgewinne bei seinen rund 2500 Einzelwerten im Blick. Für die FondsNote spielen sowohl die Ausschüttungen als auch die Kursbewegungen eine Rolle. In dieser Hinsicht hat Schoenhaut zuletzt gute Arbeit geleistet, so dass FundReserarch den JPMorgan Global Income Fund auf FondsNote 2 hochstuft. Anleger sollten dabei beachten, dass Schoenhaut die Währungsrisiken bei der hier vorgestellten Tranche absichert. 

Quality-Growth greift derzeit nicht
Weniger gut lief es zuletzt für den SPDR S&P Pan Asia Dividend Aristocrats ETF, den FundReserarch auf FondsNote 3 runter stufte. Mit dem SPDR-ETF investieren Anleger in 100 ausschüttungsstarke Aktien aus der Asien-Pazifik-Region, die ihre Dividenden in den vergangenen sieben Jahren kontinuierlich erhöht haben. Derzeit bietet der Aristokraten-ETF eine Dividendenrendite von rund drei Prozent. Die meisten Einzelwerte stammen aus den Branchen Immobilien (20 %), Gebrauchsgüter (14 %), Finanzwerte (13 %) und Informationstechnologie (13 %). Bei den Ländern dominieren Titel aus Japan (31 %), Australien (24 %), China (13 %) und Hongkong (12 %). 
Auf FondsNote 2 wurde der Allianz Euroland Equity Growth abgewertet. Dort investiert Andreas Hildebrand in Titel aus der Eurozone, die dauerhaft stark wachsen. Zu seinen Top-Werten zählen etwa IT-Werte wie Infineon und SAP oder Konsumwerte wie LVMH und Unilever. Mit diesem Quality-Growth-Ansatz fuhren Anleger in den vergangenen zehn Jahren sehr gut. In den vergangenen drei bis fünf Jahren holten andere Anlagestile jedoch auf, so dass die Herabstufung auf FondsNote 2 diese Entwicklung nun wiederspiegelt. Auch der Bruderfonds, der Allianz Europe Equity Growth, wurde bereits auf FondsNote 2 herabgestuft. 

Guter Einstand dank den Emerging Markets
Einen guten Einstand feierte dagegen der easyfolio-50-Fonds, bei dem Anleger mittels ETFs je zu 50 Prozent in Aktien und Anleihen investieren. FundReserarch  bewertet ihn auf Anhieb mit Note 2 – ebenso wie die Varianten mit 30 und 70 Prozent Aktien. Der easyfolio 50 hält derzeit beispielsweise 29 Prozent in Emerging-Markets-Aktien, 13 Prozent in US-Aktien sowie elf Prozent in europäischen Aktien und bildet dabei den MSCI Emerging Markets-, den S&P 500- und den MSCI Europe Index ab. Auf der Bondseite hält der easyfolio 50 25 Prozent in Staatsanleihen aus der Eurozone, acht Prozent in weltweiten Staatanleihen sowie fünf in entsprechenden Titeln aus den Schwellenländern. Dazu mischt er insgesamt zwölf Prozent, die sich auf die Region Emerging Markets, Eurozone und Global verteilen. 

 

(RF)



0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer