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Fast 1000 % in 10 Jahren! Besser als Börsenstar WARREN BUFFETT?

Gastautor: Volker Glaser
12.05.2018, 02:48  |  2410   |   |   

2017 war ein exzellentes Jahr. Highlight war der Börsengang von Aumann. Durch einen Teilverkauf der Aumann-Aktien konnte sich MBB über einen Eigenkapitalzuwachs von fast 200 Mio. Euro freuen. Aber auch die übrigen Beteiligungen entwickelten sich insgesamt erfreulich. Das um Effekte aus dem Aumann-IPO bereinigte EBITDA lag bei gut 39 Mio. Euro. Die Marge: 9.6 %. Für das bereinigte EBIT erzielte die Gesellschaft einen Gewinn von rund 29 Mio. Euro und einen Nettogewinn von über 13 Mio. Euro. Aktionäre erhalten für das vergangene Jahr eine erhöhte Basisdividende von 66 Cent je Aktie sowie eine Sonderdividende von ebenfalls 66 Cent je Aktie. Per Ende des Jahres 2017 hortete MBB eine Konzernliquidität von fast 280 Mio. Euro. Die Nettoliquidität betrug 222 Mio. Euro. Inzwischen hat sich die Liquidität nochmals signifikant erhöht. MBB-CEO Christof Nesemeier hat im Q1 den Anteil an Aumann auf 38 % reduziert und über 1.7 Mio. Aktien zum Preis von 61 Euro verkauft. Aus dem Verkauf wurde ein Erlös von gut 100 Mio. Euro erzielt. Derzeit verfügt das Unternehmen über eine Konzernliquidität von fast 400 Mio. Euro und eine Nettoliquidität von mehr als 300 Mio. Euro. In der Holding selbst schlummern 260 Mio. Euro an Cash. Der eine oder andere Investor hatte sich für 2017 durchaus eine höhere Sonderdividende gewünscht. Nesemeier will das Geld aber nicht für große Ausschüttungen verwenden, sondern das Portfolio stärken. „Wir wollen weiter stark wachsen. 2017 waren mit dem Börsengang von Aumann und der Übernahme von USK unsere Kapazitäten voll ausgebucht. 2018 schauen wir uns wieder intensiv um“, sagt Nesemeier im Gespräch mit der Vorstandswoche. Ein kleiner Teil des Barbestandes wird aktiv an der Börse angelegt. Konservativ und streng nach den Beteiligungskriterien der MBB. Zu Einzelwerten hält sich Nesemeier mit Ausnahme seines Faibles für Unilever oder Cancom bedeckt. Bezüglich Übernahmen ist es kein Geheimnis, dass derzeit die Preise hoch sind. „Teilweise sind die Preisvorstellungen völlig absurd“. Bis MBB die nächste Transaktion verkündet, könnte es noch etwas dauern.

Im Fokus stehen Übernahmen von privaten Firmen, beispielsweise aus Nachfolgeregelungen oder Konzernabspaltungen. Beteiligungen an börsennotierten Firmen wären nur dann denkbar, wenn eine Mehrheit des Aktienkapitals zu attraktiven Konditionen und ohne Auseinandersetzung mit den übrigen Interessengruppen zur Disposition stünde. Zudem ist es das Ziel, bestehende Beteiligungen durch Akquisitionen zu stärken. Am liebsten würde MBB bei dem IT-Security Spezialisten DTS (Anteil: 80 %) zukaufen, um das Unternehmen schnell auf einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro wachsen zu lassen. Letztes Jahr erzielte die Gesellschaft, die auch von Unternehmen aus dem DAX Nachfragen nach IT-Lösungen erhält, einen Umsatz von 46 Mio. Euro.

Weitere Details zu MBB und zu den Aussichten, einem möglichen Börsengang einer Security-Firma, Details zu Aumann und Delignit, sowie die spannende Frage, wie sich MBB in den letzten 10 Jahren besser entwickelt hat als Berkshire Hathaway, der Gesellschaft des Börsenstars Warren Buffett, lesen Sie hier:

http://www.vorstandswoche.de/exklusivmeldungen/

 

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