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Polen wird das erste Land der Welt, das für Bankdaten auf die Blockchain setzt

Gastautor: w:o Gastbeitrag
14.05.2018, 10:06  |  1678   |   |   

Polish Credit Office, das größte Kreditbüro in CEE, verpflichtet sich, die Billon-Blockchain für die Speicherung und den sicheren Zugriff auf sensible Kundendaten zu implementieren.

Das Blockchain- und Technologieunternehmen Billon und das polnische Kreditbüro (Biuro Informacji Kredytowej - BIK), das größte Kreditbüro in Mittel- und Osteuropa, werden gemeinsam die Blockchain für die Speicherung und den sicheren Zugriff auf hochsensible Kundendaten implementieren. Die Blockchain-Technologie von Billon wird BIK durch überlegene Sicherheit, Integrität und Unveränderlichkeit der Daten zugute kommen. Die vollständig GDPR-konforme Lösung garantiert vollständige Transparenz, nachvollziehbare Historie und vollständige Datenintegrität für alle kundenseitigen Dokumente, einschließlich Bankunterlagen, Kreditverträge, Versicherungsansprüche, Telefonrechnungen und Geschäftsbedingungen.  

BIK befindet sich im Besitz der größten Banken in Polen befindet, erfasst 140 Millionen Kreditfälle von über eine Million Unternehmen und 24 Millionen Menschen in Polen. BIK schreibt: "Wir glauben, dass die Blockchain-Technologie die Art und Weise verändern wird, wie der Finanzsektor mit sensiblen Kundendaten umgeht. Unsere Lösung wird in Kürze um die elektronische Zustellung mit aktiver Bestätigung und Fernunterzeichnung von Online-Vereinbarungen erweitert. Wichtig ist auch, dass die Lösung den gesetzlichen Anforderungen an ein dauerhaftes Informationssystem sowie den Anforderungen der in diesem Monat in Kraft tretenden EU-Datenschutzverordnung entspricht", so Mariusz Cholewa, Präsident des BIK.  

BIK und Billon haben sich Ende 2017 zusammengetan, um eine Lösung für ein dauerhaftes Informationssystems zu entwickeln. Im Rahmen der Partnerschaft nahmen acht polnische Banken an Produkttests teil, bei denen festgestellt wurde, dass die skalierbare Blockchain-Architektur von Billon jeden Monat mehr als 150 Millionen Dokumente veröffentlichen konnte.

Die Lösung wurde nach eingehender Beratung mit dem polnischen Wettbewerbsamt (UOKiK) und dem Datenschutzbeauftragten (GIODO) genehmigt und ist damit eine der weltweit ersten konformen Blockchain-Lösungen und die einzige mit On-Chain-Datenspeicherung und einem Mechanismus, der "das Recht auf Löschung persönlicher Daten" ermöglicht. 

"Unsere Partnerschaft ist der Beginn einer wahren Revolution im Informationsmanagement. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass es möglich ist, von den Zwängen geschlossener zentraler Datenbanken zu einem demokratischen, blockchainbasierten Internet überzugehen, in dem jeder Nutzer seine Identität kontrollieren kann", erklärt Andrzej Horoszczak, Gründer und CEO von Billon.

Die gemeinsam entwickelte Lösung basiert auf Billon´s distributed ledger, das die Erfassung aller Ereignisse und Objekte in Form von Folgeblöcken ermöglicht. Jeder Block enthält eine kryptographische Referenz auf den vorhergehenden Block. Die Lösung garantiert die Integrität und Unwiderlegbarkeit der aufgezeichneten Informationen in Fällen, in denen es zu einer Streuung von Dokumenten verschiedener Stakeholder kommt. Nach der Veröffentlichung wird jedes Dokument unabhängig davon, was mit dem ursprünglichen Herausgeber geschieht, aufbewahrt, so dass die Gewährleistung einer langfristigen Aufbewahrungsdauer und eines ungebremsten Zugriffs auf Informationen unabhängig vom Status des Vertragsverhältnisses zwischen dem Diensteanbieter und dem Nutzer ist.

Die von Billon entwickelte Technologie, die durch mehrere Patentanmeldungen unterstützt wird, ist bereit, auf einem Leistungsniveau implementiert zu werden, das mit herkömmlichen zentralisierten Datenbanken konkurriert.

Quelle: Billon



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