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Anlegerverlag K+S: Sind diese Zahlen gut genug für den Ausbruch?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.05.2018, 11:02  |  416   |   |   

Die heute Früh präsentierte Bilanz des ersten Quartals war „solide“, wie es auch das Unternehmen selbst formulierte. Aber reicht das, um die K+S-Aktie (ISIN: DE000KSAG888) über die Widerstände zu tragen, deren Überwinden endlich den Weg nach oben freigeben würde? Der Umsatz lag mit 1,17 Milliarden Euro nur mäßig über dem des Vorjahresquartals, der Gewinn, dargestellt als EBITDA, mit 237 Millionen Euro zwar etwa 13 Prozent über dem des Vergleichszeitraums, aber unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt 246 Millionen angepeilt hatten. Das operative Ergebnis dürfte, dabei blieb man, im Vorjahresvergleich deutlich zulegen. Das ist gut, aber:

Das wusste man ja, oder anders ausgedrückt, es ist im Kurs bereits eingepreist. Daher müssen sich die Bullen jetzt schon strecken, um die hier im Tageschart zu sehende Widerstandszone 24,75/24,95 Euro zu überwinden. Dass man sich streckt, ist im bisherigen Handel erkennbar: Die Aktie startete, weil eine positive Überraschung ausblieb, im Minus, das gegen 10:30 Uhr aber erst einmal aufgeholt ist. Positiv ist, dass das Tief auf Höhe der Februar-Aufwärtstrendlinie und den Zwischenhochs vom Oktober und Januar lag. Das unterstreicht: Das bullishe Lager ist sehr wohl auf dem Posten. Aber das ist eben auch dringend nötig. In unserer vorangegangenen Analyse am Freitag hatten wir den Kursverlauf auf Wochenbasis gezeigt. Und da wurde deutlich:

Zwei Wochen lang versuchten sich die Bullen am Ausbruch über 24,95 Euro, waren jeweils in diese Zone vorgedrungen, mussten sich aber zu beiden Wochenschlusskursen geschlagen geben. In beiden Fällen endete die Woche dann wieder unter dieser Zone. Ein drittes Mal wäre sehr wahrscheinlich einmal zu viel, dann würden mehr Akteure die Segel streichen und die Aktie nach unten offen sein. Also muss es diesmal klappen. Mit einer nur „ordentlichen“ Quartalsbilanz im Rücken wird das nicht einfach, daher: Solange die Aktie sich über Oktober- und Januar-Hoch hält, nicht unter 23,30 Euro schließt, bleibt die Chance für den Ausbruch erhalten. Gelingt das indes nicht, kann es sehr schnell zum Exodus all derer kommen, die auf dieses Szenario gesetzt haben. Der heutige Handel kann somit Weichen stellen – hinsehen!

 

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