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Commerzbank Stunde der Wahrheit!

15.05.2018, 08:38  |  611   |   |   

Die Commerzbank hat im ersten Quartal bei rückläufigen Erträgen operativ weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis März um 12 Prozent auf 289 Mio. Euro. Analysten hatten zuvor mit 276 Mio. Euro gerechnet. Die Risikovorsorge fiel auf 77 Prozent, von zuvor 195 Mio. Euro zurück. Die Bank hat ihr Schiffsfinanzierungsportfolio im Rahmen der Einführung von IFRS 9 neu bewerten müssen. Dadurch fielen Risikokosten für Schiffskredite weg. Unter dem Strich verdiente die Commerzbank mit 250 Mio. Euro 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Erträge sanken im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 3,7 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Dabei gingen sowohl Zins- als auch Provisionsüberschüsse zurück. Die Markterwartungen hat die Bank aber übertroffen. Zugute kam ihr unter anderem die deutlich niedrigere Risikovorsorge. Das Ergebnis unter dem Strich stieg dank einer wesentlich niedrigeren Steuerlast als im Vorjahreszeitraum überraschend. Der Verwaltungsaufwand legte hingegen um 3,8 Prozent zu.

Schon seit Jahren bewegt sich die Aktie der Commerzbank zwischen grob 5,00 und rund 14,00 Euro auf der Oberseite seitwärts. Anhaltende Umbaumaßnahmen und Schwierigkeiten durch eine lange Phase der europäischen Nullzinspolitik belasten das Ergebnis der Bank durchweg, die heute vorgestellten Quartalszahlen könnten kurzfristig für Entspannung sorgen.

Vorbörslich zumindest deutet sich jedoch eine schwächere Eröffnung an, die durchaus für den Aufbau von kurzzeitigen – also spekulativen – Short-Positionen herangezogen werden kann.

Aktie in neutraler Zone

Ausgehend von der vorbörslichen Indikation der Commerzbank-Aktie bahnt sich zunächst ein leichterer Handelsstart an. Auf der Unterseite ist die Aktie um 10,00 Euro zunächst ganz passabel abgesichert. Erst darunter sollten sich größere Verluste einstellen und Abgaben auf das Niveau von 9,32 Euro vollziehen. Dann aber sollten Strategen auch mit einem Rückzug der Commerzbank-Aktie auf die darunter gelegene Horizontalunterstützung von 8,64 Euro zwingend einplanen. Für risikofreudige Investoren bietet sich beispielshalber das Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: CQ6V2F) an.

Nur spekulativer Einstieg möglich

Oberhalb von 11,00 Euro erhält das Wertpapier die Möglichkeit einen Kursanstieg zunächst bis 10,93 Euro zu vollziehen. Signifikante Kurszuwächse sind aber erst über der Mehrfachhürde von mindestens 11,20 Euro zu erwarten und könnten den Wert weiter in Richtung 11,73 Euro vorantreiben.

Commerzbank (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 10,91 // 11,00 // 11,20 // 11,28 // 11,65 // 11,74 Euro
Unterstützungen: 10,55 // 10,31 // 10,04 // 9,89 // 9,68 // 9,32 Euro

Strategie: Direkter Short-Einstieg mit kleinen Positionen möglich

Die mögliche Renditechance über das vorgestellte Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: CQ6V2F) vom aktuellen Kursniveau beträgt bei einem Kursabstieg des Basiswertes bis zum anvisierten Zielbereich von 9,32 Euro 200 Prozent. Die Verlustbegrenzung sollte dann aber noch über dem Niveau von 10,90 Euro angesetzt werden, damit etwaige Peaks auf der Oberseite abgefangen werden können. Der Anlagehorizont wird bei dieser Strategie auf nur wenige Tage beziffert, weshalb Investoren recht schnell reagieren müssen.

Strategie für fallende Kurse
WKN: CQ6V2F Typ: Open End Turbo Short
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 0,42 - 0,46 Euro Emittent: Citi
Basispreis: 10,9727 Euro Basiswert: Commerzbank
KO-Schwelle: 10,9727 Euro akt. Kurs Basiswert: 10,59 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 9,32 Euro
Hebel: 23,03 Kurschance: + 200 Prozent

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

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