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Square will in diese eine 800-Milliarden-Dollar-Branche

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.05.2018, 09:00  |  447   |   |   

Etwa 20 % des Bruttozahlungsvolumens von Square (WKN:A143D6) stammen bereits aus dem Lebensmittelbereich, darunter Coffee Shops, Food Trucks und Schnellrestaurants. Aber Square will weiter für Full-Service-Restaurants unverzichtbar werden, die einen erheblichen Anteil an der 799 Milliarden Dollar schweren US-Restaurant-Industrie ausmachen.

Deshalb kommt jetzt Square for Restaurants, eine Reihe von Software-Tools zur Verwaltung von Tischanordnungen, Menüs, Kundenbestellungen, Aufteilungstipps, Mitarbeitern und Online-Bestellungen – unter anderem. Es ist damit der neueste Service im wachsenden Abonnement- und Servicesegment von Square, das im ersten Quartal um 98 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist.

Squares Geschäft ist stark abhängig vom Aufbau eines Ökosystems von Tools, die allesamt nahtlos zusammenarbeiten. Die Zahlungsabwicklung ist die eine Sache, die alle Dienstleistungen von Square miteinander verbindet, aber das Ökosystem hält Händler davon ab, zu wechseln.

Die große Chance nutzen

Square sieht die Entwicklung von Management-Tools als einen Weg, um mehr Kunden zu gewinnen. Es hat bereits Square for Retail entwickelt, das handelsspezifische Funktionen wie Bestands- und Kundenbeziehungsmanagement beinhaltet. Man hat die Suite namens Appointment geschaffen, um mehr Dienstleistungsanbieter wie die der Gesundheits- und Kosmetikbranche anzuziehen. Mit Square for Restaurants will man das nächste große Vertical in Angriff nehmen.

Square hat sich zuvor mit TouchBistro zusammengeschlossen, um eine Zahlungslösung für Restaurants anzubieten, die digitale Kassensysteme nutzen. Der neue Service Square for Restaurants soll die Funktionalität von TouchBistro vollständig ersetzen und gleichzeitig eine tiefere Integration mit Square Payments und Caviar, dem Online-Bestellservice von Square, ermöglichen. Der voll integrierte Service sollte Square damit eine bessere Möglichkeit bieten, neue Kunden zu gewinnen und zu binden.

US-Restaurants erzielten 2017 einen Umsatz von rund 800 Milliarden Dollar. Aber Squares Bruttozahlungsvolumen mit Lebensmittelgeschäften betrug im letzten Jahr bloß rund 13 Milliarden Dollar. Das lässt viel Spielraum zu wachsen.

Aufbau einer Omnichannel-Lösung

Squares CEO Jack Dorsey sagt Omnichannel – also die Integration von In-Store- und Online-Verkäufen, um Kunden zu erreichen, wo immer sie sind – sei seine oberste Priorität für 2018. Das bedeutet auch einen großen Fokus auf Caviar, die vor etwa vier Jahren zugekaufte Food Delivery App.

Square hat viel in Caviar investiert, um die Zahl der Restaurants auf der Plattform zu erhöhen und die Kundenbindung zu erhöhen. Um den Kunden mehr Flexibilität zu bieten, wurde im vergangenen Jahr begonnen, zusätzlich zur Lieferung auch eine Abholung anzubieten. Square for Restaurants bietet eine weitere Möglichkeit, mehr Restaurants an Bord zu nehmen und den Umsatz zu steigern.

Caviar gehört bereits zu den drei größten Anbietern im Segment der Abonnements und Dienstleistungen von Square. Als natürliche Ergänzung zu Square for Restaurants sieht Square einen wesentlichen Vorteil für das margenstarke Segment, das das Unternehmen in die Lage versetzen könnte, sein schnelles Wachstum bis 2019 fortzusetzen.

Kunden sollen gleich mehrere Produkte kaufen

Square for Restaurants ist ein weiterer Weg für Square, um möglichst viele Kunden an Bord zu bekommen. Als Dashboard für das Management des Unternehmens bietet Square for Restaurants einen Ort, an dem Square seine anderen Dienstleistungen an Restaurantmanager und -besitzer vermarkten kann. Dienstleistungen wie Gehaltsabrechnung, Treuepunkte, Marketing und Kapital könnten es Managern leichter machen, das Geschäft zu verbessern und den Umsatz zu steigern.

Kunden dazu zu bringen, mehr als ein Produkt mitzunehmen – das ist der Schlüssel zur Strategie von Square im Jahr 2018. Square sieht sein Ökosystem von Tools und Dienstleistungen als Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Zahlungsverarbeitern in einer Branche mit relativ niedrigen Eintrittsbarrieren. Während einer Investorenkonferenz im März stellte CFO Sarah Friar fest, dass das Unternehmen in Produkte investiert, die Händler ermutigen, mehrere Dienstleistungen zu nutzen. Square for Restaurants ist ein perfektes Beispiel dafür.

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