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Studie Cloud Trends 2020 - Wo wohnen die Daten? (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
16.05.2018, 16:14  |  371   |   |   
Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder -

In den nächsten zwei Jahren wird es zu massiven Veränderungen in
der IT-Infrastruktur kommen. Anwendungen wandern aus dem eigenen
Rechenzentrum in die Cloud. Wohin genau, hängt von der konkreten
Anwendung ab. Vier Gruppen lassen sich erkennen.

16. Mai 2018 - Welche IT-Infrastruktur kommt künftig für welche
Daten und Anwendungen zum Einsatz? Welche Vorteile geben den
Ausschlag, und welche Veränderungen sollten Entscheider jetzt
einleiten? Das haben die Marktforscher von Research in Action im
Auftrag von Interxion (INTERXION HOLDING NV; NYSE: INXN) untersucht*.
Ihre Antworten ergeben ein klares Bild: Vom heutigen
On-Premise-Schwerpunkt (36,8 Prozent beziehen ihre Anwendungen aus
der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum, 17,6 Prozent monolithisch
aus dem eigenen RZ) werden die Daten bis 2020 zu großen Teilen
Richtung Cloud wandern. 2020 wollen die Entscheider 27,9 Prozent
ihrer Daten über Hyperscaler beziehen, 24,6 Prozent von lokalen
Public-Cloud-Anbietern.

Ein enormer Wandel, der getrieben wird von den Kriterien
Kostenersparnis, Flexibilität und Skalierbarkeit. Bis 2020 wächst der
Anteil der Daten bei lokalen Public-Cloud-Anbietern um den Faktor
2,4, die Rolle des eigenen Rechenzentrums nimmt dagegen deutlich ab.
Und der Anwendungsanteil bei Colocation-Lösungen als dem Punkt, an
dem sich die verschiedenen Infrastrukturen treffen und verbinden
lassen, nimmt um die Hälfte zu. Des Weiteren sind vier Trendsegmente
erkennbar:

Anwendungen, die in der Nähe bleiben

Nicht alle Daten wandern aber in die gleiche Infrastruktur ab. Es
lassen sich vier Gruppen unterscheiden. Die erste Gruppe umfasst die
Anwendungen, die in der Nähe bleiben: Für ERP, CRM, Supply Chain
Management und Storage ist zwar auch eine Wanderbewegung gen Cloud
erkennbar, schwerpunktmäßig bleiben sie aber nah am Herzen des
Unternehmens: In der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum oder im
outgesourcten Rechenzentrum. Ihre Gemeinsamkeit: Bei diesen
geschäftsrelevanten Daten stehen Sicherheit und direkter Zugriff im
Fokus, schnell skalieren müssen sie nicht.

Die Lokalisten

Die zweite Gruppe kann man die Lokalisten nennen: HR, Marketing
Automation und Backup verlagern sich in lokale Public Clouds. Der
Grund: Hier geht es um flexiblen Zugang und gesicherte Performance,
mit Blick auf sensitive Daten ist der Fokus auf regionale oder
nationale Abwicklung aber schlüssig, um bei Datenschutzvorschriften
auf der sicheren Seite zu sein.

Die Cloud-Mischmodelle

Datenbankanwendungen und Digital Asset Management werden der
Studie zufolge am breitesten streuen: Von der Private Cloud im
eigenen Rechenzentrum bis zum Hyperscaler ist hier alles im Einsatz.
Es hängt in dieser Anwendungsgruppe von der Branche und den jeweils
konkret gehandhabten Daten ab, welche Infrastruktur die meisten
Vorteile bietet.

Das eigene Rechenzentrum verödet

Im letzten Segment zeigt sich die Abkehr von der traditionellen
Infrastruktur am deutlichsten: Auch wenn das eigene Rechenzentrum
2020 insgesamt noch bei 5,3 Prozent liegt - bei einigen Anwendungen
wird es faktisch keine Rolle mehr spielen. Dazu zählen
Projekt-Management, IT Service Management, Collaboration,
Development/Testing und Security. Besonders in den letzten zwei
Rubriken wird die Abkehr deutlich: Bei diesen fällt der Anteil des
eigenen Rechenzentrums unter die 2-Prozent-Marke. Diese
Anwendungsgruppe wandert zu Hyperscalern, denn hier geht es um
schnelles Skalieren und flexiblen Zugriff.

2020: Die Multi-Cloud-Welt

Die Studie zeigt, dass die Multi-Cloud-Welt bereits jetzt für
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