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Anlegerverlag Ceconomy: Kann man dem Braten trauen?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
18.05.2018, 15:53  |  486   |   |   

Am Donnerstagmorgen lieferte Ceconomy (ISIN: DE0007257503), der „Spinoff“ des Metro-Konzerns, der Media Markt und Saturn umfasst, die Bilanz des 2. Geschäftsquartals (1. Kalenderquartal) ab. Der Chart zeigt: Die Aktie machte daraufhin einen Sprung. Heute Nachmittag steigt sie gegenüber dem Vortag ebenso. Aber der Chart zeigt auch, dass die Aktie gestern klar unter Tageshoch schloss und auch heute schon vom Hoch abgerückt ist. Was die Frage aufwirft: Kann man diesem Braten trauen?

Es kann zumindest nicht schaden, sich auf Skepsis, gepaart mit vorsichtiger Zuversicht, zu reduzieren anstatt hier schon die Wende nach oben auszurufen. Denn die Käufe haben nur ein taugliches Argument: eine gegenüber dem Weihnachtsquartal gestiegene Gewinnmarge. Die war damals fatal ausgefallen und hatte, als das Mitte Januar bekannt wurde, den kräftigen Abstieg der Aktie ausgelöst, die dadurch genau dort wieder aufsetzte, wo sie im August gestartet war: knapp unter neun Euro. Doch wie nachhaltig sind die gestiegenen Gewinne? Der Umsatz jedenfalls lag nicht, wie seitens der Analysten erwartet, über dem des Vorjahresquartals, sondern blieb auf demselben Niveau. So gesehen kann dieser durch gute Margen gestiegene Gewinn ebenso kurzlebig sein wie der Ausrutscher im Weihnachtsgeschäft.

Dass einige Akteure so denken, zeigt das Chartbild: Die einen sehen die perfekte charttechnische Basis auf Basis der durch die aktuellen Kursgewinne erfolgte Verteidigung des 2017er-Jahrestiefs bei 8,85 Euro und die gestiegenen Gewinne, die Ceconomy die Chance bieten, die Gesamtjahresprognose 2017/2018 trotz des danebengegangenen Weihnachtsquartals doch noch zu erreichen. Die anderen, die in die steigenden Kurse hinein verkaufen, stoßen sich an den unter den Erwartungen gebliebenen Umsätzen und hätten gerne eine Bestätigung, dass die verbesserten Margen von Dauer sein können. Daher sollte die Aktie zumindest mit Schlusskursen über 9,90 Euro klar über das Zwischenhoch vom April hinaus laufen, an dem die Aktie heute im Tageshoch erst einmal abgewiesen wurde. Gelingt das, wäre damit klar, dass die Bullen – vorerst – die Oberhand behalten haben. Dann ließe sich diesem Braten schon eher trauen, wenngleich sich auch dann enge Stoppkurse anbieten würden!

 

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