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Aktien Frankfurt Ausblick: Leichterer Handelsauftakt erwartet
Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

Aktien Frankfurt Ausblick Leichterer Handelsauftakt erwartet

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.05.2018, 08:23  |  1121   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt bahnt sich nach der negativen Vorgabe der Wall Street vom Dienstag zur Wochenmitte ein holpriger Handelsstart an. Das von US-Präsident Donald Trump in Frage gestellte Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte den Dow am Dienstag belastet. Dies sowie die antieuropäische Haltung der neuen italienischen Regierung dürften am Mittwoch auch unter hiesigen Anlegern für Verunsicherung sorgen.

Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte am Dienstag rund eine Dreiviertelstunde vor dem Start ein Minus von 0,28 Prozent bei 13 133 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeichnete sich ein Verlust von 0,14 Prozent ab.

"Mit Italien, Korea und der Türkei haben wir drei Brennpunkte gleichzeitig. Bis jetzt haben die Anleger recht entspannt reagiert, doch die Nervosität nimmt zu", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Wenn das Treffen zwischen Trump und Kim Jong Un wirklich scheitern sollte, stünde wieder alles auf Anfang. Da aus Italien weiterhin Neuigkeiten zur Finanzierung der hohen Ausgaben fehlten, reagierten die Investoren zu Recht nervös. "Italien ist groß genug und verschuldet genug, um eine Eurokrise 2.0 im Alleingang auszulösen. Andere Länder wie Portugal und Griechenland werden bereits mitbestraft und müssen ebenfalls wieder höhere Zinsen bezahlen", so Altmann.

Am Mittwoch dürften zudem einige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone kommen, die Börsenstratege Michael McCarthy von CMC Markets leicht rückläufig erwartet. Nachdem die Berichtssaison mittlerweile so gut wie durch ist, rücken auf Unternehmensseite nun vermehrt Hauptversammlungen sowie Analystenstudien ins Blickfeld.

Einen Blick wert sein könnten die Aktien der Deutschen Bank nach einem Pressebericht. Wie die "Börsen-Zeitung" berichtet, will das Geldhaus Ergebnisbelastungen im Zuge der Integration ihrer Tochter Deutsche Postbank durch Sondererträge aus dem Verkauf von Immobilien abfedern. Deshalb habe sie rund 70 frühere Postgiroämter auf den Prüfstand gestellt.

Biotest-Papiere stiegen im vorbörslichen Handel beim Broker Lang und Schwarz um rund 0,7 Prozent zum Xetra-Schlusskurs vom Vortag. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass eine Studie das Hyperimmunglobulin Cytotect des Biotech-Unternehmens positiv hervorgehoben habe./edh/fba

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Diskussion: Tages-Trading-Chancen am Mittwoch den 23.05.2018


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