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Volkswagen Chance von 103 Prozent

23.05.2018, 08:25  |  505   |   |   

China hat angekündigt, die Einfuhrzölle für ausländische Autobauer deutlich senken zu wollen. Wie das Finanzministerium am Dienstag in Peking nach übereinstimmenden Medienberichten mitteilte, sollen die Importabgaben für Autos vom 1. Juli an von 25 Prozent auf 15 Prozent verringert werden. Volkswagen habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 4,18 Mio. Autos in China ausgeliefert – davon wurden 189.000 Stück laut „manager magazin“ importiert. „Allein die VW-Tochter Porsche kann nach einer Berechnung von Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen mit Mehreinnahmen von 600 Mio. Euro rechnen“, berichtete zudem „Handelsblatt Online“.

Günstige Bewertung

Gute Nachrichten also für Volkswagen aus China. Auch die jüngsten Absatzzahlen, die der VW-Konzern zum Besten gab, ließen aufhorchen. Mit 927.200 verkauften Fahrzeugen im April stiegen die Auslieferungen des Volkswagen Konzerns um 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden mehr als 3,6 Mio. Fahrzeuge an Kunden übergeben – dies entspricht einem Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 6,0 scheint die VW relativ günstig – eine BMW beispielsweise bringt ein KGV19e von 7,6 auf die Waage. Die Analysten von Goldman Sachs sehen derzeit ein mittelfristiges Kursziel von 241 Euro für die VW-Aktie.

Ausbruch aus Abwärtstrend?

Die gestrige Nachricht aus China beflügelte die VW-Aktie. Nun könnte das Papier aus dem DAX den seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend mit Nachhaltigkeit überwinden. Das aktuelle Monatstief wurde bei 168,94 Euro markiert und dient als Unterstützungsmarke. Mit einem Mini Future Long (WKN MF0626) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden VW-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 2,8 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 32 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unterhalb des aktuellen Monatstiefs im Basiswert bei 168,55 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 5,46 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 241 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 8:1.

Volkswagen Vz. (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Abwärtstrend: 175,45 Euro

Mini Future Long auf Volkswagen (Stand: 23.05.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF0626 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 6,26/6,27 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 114,00 Euro Basiswert: Volkswagen Vz.
KO-Schwelle: 119,70 Euro akt. Kurs Basiswert: 176,60 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 12,70 Euro
Hebel: 2,8 Kurschance: + 103 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Spotlight-Update: Klöckner & Co

16 Prozent im Plus

Um satte 3 Prozent legte die Aktie von Klöckner & Co gestern zu. Für den Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co wäre ein Einfuhrzoll auf Stahl in den Staaten nach Einschätzung der Analysten von Hauck & Aufhäuser positiv. So dürfte KlöCo mit Blick auf den Lagerbestand Sondergewinne erzielen. Laut einem Bericht des WDR beziehe Klöckner & Co zudem etwa 95 Prozent des Stahls für das US-Geschäft aus lokalen Quellen. Der von uns vor zwei Wochen vorgestellte Mini Future Long auf Klöckner & Co (WKN UT8BR4) konnte seitdem um 16 Prozent steigen.

Klöckner & Co (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 10,13 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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