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Tech Market Report TecDAX sackt ab, General Electric tiefrot

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Nachrichtenquelle: Shareribs
23.05.2018, 21:11  |  428   |   
Frankfurt / New York 23.05.18 - Technologie-Werte lagen am Mittwoch unter Druck. Der TecDAX folgte dem breiteren Markt nach unten. An der Wall Street geht es ebenfalls abwärts, Papiere von Netflix und auch Facebook legen zu. General Electric brechen ein.

Der DAX sackte im Handelsverlauf um 1,5 Prozent auf 12.976 Punkte ab. Einsamer Tagesgewinner waren hier die Papiere von SAP. Auf der anderen Seite standen Lufthansa, Linde und Volkswagen. Der MDAX rutschte um 1,1 Prozent auf 26.699 Punkte ab, der TecDAX gab 0,8 Prozent auf 2.796 Zähler ab. Der Handel ist zunehmend von Unsicherheit geprägt. Die kommende Regierung Italiens wird zu einem Risiko für die Euro-Zone. Ökonomen halten ein Wiederaufkeimen der Euro-Krise für denkbar. Dies zeigte sich heute bereits am deutlich schwächeren Euro, der um 0,9 Prozent auf 1,1679 USD abwertete. Die Sorgen um die hohe italienische Staatsverschuldung wächst, das Land muss höhere Zinsen zahlen, aber auch Portugal und Griechenland sehen sich höheren Finanzierungskosten gegenüber. Unsicherheit ist schlecht für’s Geschäft und diese schlägt sich auch in der Wirtschaft nieder. Markit hat die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland veröffentlicht, der Index für die Industrie ging um 1,3 auf 56,8 Zähler zurück, der entsprechende Index für den Dienstleistungssektor verlor 0,9 auf 52,1 Zähler. Auch die Indizes für die Euro-Zone gingen deutlich zurück. In den USA hingegen zogen die Indizes an. An der Wall Street verliert der Dow 0,2 Prozent auf 24.794 Punkte, die NASDAQ steigt um 0,2 Prozent auf 7.396 Zähler.

Im deutschen Handel dominierten die negativen Vorzeichen. RIB Software verloren 4,2 Prozent auf 20,60 Euro, SLM Solutions verloren 3,4 Prozent auf 32,95 Euro. Für SMA Solar ging es um 3,3 Prozent auf 58,60 Euro abwärts, Aixtron verloren 2,0 Prozent auf 13,16 Euro und Dialog Semiconductor gaben 1,8 Prozent auf 19,10 Euro ab.

Leichte Gewinne zeigten QSC, die sich um 1,1 Prozent auf 1,60 Euro verbesserten. Manz AG stiegen um 0,6 Prozent auf 35,45 Euro und Wirecard stiegen um 0,4 Prozent auf 126,65 Euro. Analyst Knut Woller von der Baader Bank hat das Kursziel für die Aktie von 117,00 auf 140,00 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung blieb bestehen. Der Analyst sagte, das Unternehmen habe mit der Beschleunigung des Gewinnwachstums überrascht. Die Unternehmensziele seien weiterhin konservativ.

Tiefrot zeigen sich die Papiere von General Electric. Der CEO des Unternehmens hat mitgeteilt, dass die Energiesparte des Unternehmens in diesem Jahr kein Gewinnwachstum zeigen dürfte. Der Markt für Gasturbinen dürfte bis 2020 schwach bleiben. Die heutige Korrektur von 7,5 Prozent wird auf die Mitteilung des CEOs zurückgeführt. Allerdings hatten die Papiere in den letzten Wochen deutlich zugelegt, weshalb auch Gewinnmitnahmen zur Korrektur beitragen dürften.

Die Papiere von Netflix klettern um 2,5 Prozent auf 339,76 USD, für Facebook geht es um 0,9 Prozent auf 185,27 USD nach oben. Für Google-Mutter Alphabet geht es um 0,5 Prozent auf 1.074,90 USD nach oben.

Apple bewegen sich seitwärts bei 187,27 USD, für Microsoft geht es um 0,4 Prozent auf 97,93 USD aufwärts.



Unternehmen wie Tesla, Apple und Google reklamieren für sich gerne, Innovationsführer zu sein. Tatsächliche Innovationen werden aber meist im Kleinen entwickelt und dann von großen Unternehmen adaptiert und vermarktet. Zu den Branchen, die man nicht unbedingt zu den Innovationsführern zählt, gehört die Petrolchemie. Doch auch hier gibt es durchaus wichtige Entwicklungen.  Die kanadische Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) hat ein Verfahren entwickelt, dass bekannte Raffinierungstechnologien mit einer Flüssigkeitsextraktionsstufe kombiniert. Das Unternehmen ist damit in der Lage, aus Altöl eine vergleichsweise höhere Menge an Basisschmierstoffen zu extrahieren.

Das als ReGen bezeichnete Verfahren wurde in einer Pilotanlage getestet und von renommierten Organisationen verifiziert. Im Rahmen des Verfahrens werden 97 Prozent des verarbeiteten Altöls zu Ölderivaten weiterverarbeitet. Das mit 16 Patenten geschützte Verfahren wird Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) in seiner ersten kommerziellen Anlage, die eine Kapazität von 2.800 bpd haben wird, zum Einsatz bringen. Die Anlage soll im zweiten Quartal 2019 in Betrieb genommen werden und dann einen Abnahme- und Liefervertrag mit einer Tochtergesellschaft von Elbow River Marketing erfüllen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst mehr als 900 Mio. CAD.


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=C5Gfx-H0rb8

Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) will sich aber nicht auf den kanadischen Markt beschränken, sondern hat für die Zukunft Standorte für weitere mögliche Anlagen, unter anderem am Golf von Mexiko, identifiziert. Doch auch ohne die Expansion rechnet das Unternehmen mit einer hervorragenden Entwicklung. Für das erste Jahr nach Inbetriebnahme der Anlage wird ein EBITDA von 112,5 Mio. CAD erwartet. Mehr zu Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2EWvmQJ

Gen III Oil. Corp teilte am 7. Mai mit, dass man Mark Redcliffe zum Executive Vice President der Finanzabteilung ernannt habe. Redcliffe soll den Bau der Recycling-Raffinerie in Bowden, Alberta vorantreiben. Weiterhin teilte das Unternehmen mit, im TSX Venture 50-Index als das sich am besten entwickelnde Unternehmen in der Sparte Energie und Energiedienstleistungen ausgezeichnet worden zu sein. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2IlJOHE

Die Analysten von Cannaccord Genuity haben im Mai das Coverage von Gen III Oil Corp aufgenommen. Der Researchbericht wurde übertitelt mit "Ein industrie-revolutionierender Ölwechsel". Die Analystin Kimberly Hedlin hat ein Kursziel von 1,50 CAD ausgesprochen und sieht bei Gen III Oil unter anderem attraktive Marktbedingungen, die geringen Kosten für das Unternehmen und die fortschrittliche Technologie als positive Faktoren für Gen III Oil Corp.

Die Aktie von Gen III Oil Corp. kann in Frankfurt, Stuttgart oder direkt in Kanada gehandelt werden.


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