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Renten Mehr als eine Million Anträge auf Rente mit 63

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
24.05.2018, 00:01  |  1193   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Anträge auf die Rente mit 63 ist im April erstmals auf über eine Million gestiegen. Das berichtet die "Bild" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Demnach haben die Rententräger seit der Einführung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren im Juli 2014 bis Ende April dieses Jahres 1,006 Millionen neue Anträge dieser Rentenart registriert.

Im gleichen Zeitraum wurden 985.299 Anträge bewilligt. Damit übersteigt die Zahl der Anträge die Erwartungen der Bundesregierung. Sie hatte im Gesetzentwurf zur Rente mit 63 noch mit 200.000 Anträgen im Jahr gerechnet. Die Kosten für die Rente mit 63 belaufen sich inzwischen auf 1,3 Milliarden Euro im Monat. Im Juni 2014, dem letzten Monat vor Einführung der Rente mit 63, zahlte die Rentenversicherung nur 62,6 Millionen Euro an Renten für sogenannte "besonders langjährig Versicherte" mit mehr als 45 Beitragsjahren aus. Die Kosten haben sich damit seither verzwanzigfacht.

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Kommentare

und der Gabriel heuert halt bei Siemens an und lässt sich so weiter verhalten ...

kann sich vor lauter Überfettung kaum noch bewegen, doch bei Siemens gehört das wohl dazu ?
Sehr viel richtig,Dragon Bj.52.Die meisten Poli-ticker haben jedoch noch nie einen "Leistungsarbeitsplatz" von innen gesehen!Dass sie,auch egogetrieben,vom Karrieremachen bis zur Kiste ausgehen,kann man daher nachvollziehen.Mal wieder eine grosse Fehleinschätzung der Groko?Zustimmung,aber diesmal ausnahmsweise positiv für die Richtigen!Das passiert sonst eigentlich nicht.Steckt halt wieder die SPD dahinter, die seit Schröder, vor allem ein Marketingproblem hat.Was der Kommentar der Ukrainerin Zuliyana ausdrücken soll.ist mir allerdings schleierhaft.Höchstwahrscheinlich eine Ghostwriterin,der nicht ganz so weit östlich indoktrinierten Kanzlerin!P.s.:Wer 37 Jahre im 3-Schicht-Betrieb "Karriere"gemacht hat,der sagt sich,sollte er noch bei klarem Verstand sein:Es reicht und wenn noch nicht,wird's auch in Zukunft nicht reichen!
Mal wieder eine krasse Fehleinschätzung der Groko. Die kennen einfach nicht die Stimmung unter den Beschäftigten. Die sagen sich, bloss schnell raus aus dieser Knochenmühle und dem ständigen Druck.
Dazu kommen noch einige, die mit 63 gehen und keine 45Jahre zusammen haben mit einem Abschlag.
Die Arbeitgeber sollten sich fragen, was sie falsch machen, das so viele ihre "geliebte" Arbeit hinter sich lassen. Die haben doch angeblich Fachkräftemangel und langjährig Beschäftigte sind doch eigentlich Fachkräfte.
Die Kosten haben sich seither verzwanzigfacht...

Hauptsache dafür werden sämtliche Kosten übernommen!!! Armes Deutschland:

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20180111319022348-fluechtlingskirese-deutschland-geldverlust/

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