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Euro fondsxpress Die Rente wird ein Almosen

Gastautor: Jörn Kränicke
25.05.2018, 14:13  |  1489   |   |   

Dass die Rente sicher ist, dürfte nicht einmal mehr Norbert Blüm glauben. Nick Anderson von der Berenberg Bank hat gerade zum Thema Rente seine ­Studie „Pensions – The next leg of the crisis“ vorgestellt. Demnach werden die Auswirkungen der zunehmend älteren Gesellschaft dramatisch. Die Zahl der über 65-Jährigen wird in den kommenden 20 Jahren in der EU um 49 Prozent steigen, in den USA um 73 Prozent. In China werden sie gar um 150 Prozent zunehmen. Dies führt laut der Studie zu einer dramatischen Unterfinanzierung aller staatlichen Altersvorsorgesysteme.

Die Auswirkungen würden zwar nicht schlagartig sichtbar werden, wie in einer globalen Finanzkrise, aber dafür deutlich nachhaltiger sein. Die Studie geht davon aus, dass ein Durchschnittsrentner in der EU in den kommenden vier Jahrzehnten 33 Prozent weniger staatliche Rente als derzeit erhalten wird. Laut der Deutschen Rentenversicherung liegt derzeit die Durchschnittsrente bei Männern bei rund 1000 Euro pro Monat. Daher kann man nur jedem raten, möglichst viel zu sparen. Um herauszufinden, wie viel man beiseitelegen muss, hat Scalable Capital gerade die „Time Machine“ gestartet. Hier findet man mit wenigen Angaben heraus, wie viel man jeden Monat anlegen sollte.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochnende
 
Jörn Kränicke
Chefredakteur

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