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Aktien Frankfurt Ausblick: Chaos in Italien drückt weiter auf die Kurse
Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

Aktien Frankfurt Ausblick Chaos in Italien drückt weiter auf die Kurse

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
29.05.2018, 08:17  |  1052   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Thema Italien dürfte auch am Dienstag auf den Kursen am deutschen Aktienmarkt lasten. Der X-Dax als Indikator für den Leitindex gab rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsbeginn um 0,22 Prozent auf 12 836,29 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx-50 dürfte zum Auftakt etwas weniger stark nachgeben.

Die Erleichterung über das vorläufige Aus der populistischen Koalition in Italien war am Vortag schnell verpufft. Nun droht eine Hängepartie bis zu den Neuwahlen im Spätsommer, die aus heutiger Sicht dann eine echte populistische Wende in Italien bringen könnten. Diese Sorge drückte auch den Euro auf das tiefste Niveau seit November 2017. Gleichzeitig zeigte der Yen gegenüber dem US-Dollar weiter Stärke. Er gilt als Fluchtwährung in die Defensive. "Sichere Häfen wie US-Staatsanleihen und der japanische Yen sind gefragt", sagte Esther Reichelt, Devisenexpertin der Commerzbank.

In Japan, China und Hongkong gaben die Kurse am Dienstag ebenfalls nach. Aus den USA gab es hingegen keine Vorgaben, dort wurde wegen eines Feiertags am Montag nicht gehandelt. Einen konjunkturellen Impuls könnten am Nachmittag Daten zum Verbrauchervertrauen in den USA im Mai geben.

Im vorbörslichen Handel auf Tradegate stiegen Aktien von Grammer um fast 17 Prozent auf knapp 60 Euro im Vergleich zum Xetra-Schluss vom Vortag. Der Autozulieferer steht womöglich kurz vor einer Übernahme durch den chinesischen Großaktionär Ningbo Jifeng. Dieser bietet insgesamt 61,25 Euro je Grammer-Aktie. Die Chinesen halten aktuell gut ein Viertel der Grammer-Aktien.

Papiere von Aroundtown Properties legten vorbörslich leicht zu nach Quartalszahlen der Immobiliengesellschaft. Ebenfalls nach Quartalszahlen gaben die Papiere der Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet leicht nach.

Nach einer Abstufung von "Hold" auf "Sell" durch die Baader Bank fielen die Aktien des Salz- und Düngemittelproduzenten K+S vorbörslich um 2,3 Prozent./bek/fba


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