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Deutsche Post Bodenbildung jetzt durchaus möglich!

29.05.2018, 08:30  |  403   |   |   

Deutsche Post-Chef Frank Appel hatte bereits Anfang Mai angesichts von Gewinnrückgängen in der Brief-und Paketsparte höhere Preise angedeutet. Demnach soll sich der Preis für einen Standardbrief von 70 auf 80 Cent verteuern, was wäre immerhin ein Plus von 14 Prozent. Ein Postsprecher sprach von „völliger Spekulation“. Die Beschäftigten verdienen dank eines Tarifvertrags mit der Gewerkschaft Verdi seit letztem Oktober 1,7 Prozent mehr, im Oktober dieses Jahres kommen noch einmal drei Prozent darauf. Steigen sollen übrigens auch die Preise für Bücher- und Warensendungen, wodurch die Post steigende Aufwendungen für Personal und Inflation abfedern möchte. Doch so einfach ist es doch nicht, erst müsste die Netzagentur einen Preisrahmen schaffen!

Aus technischer Sicht ist das Papier der Deutschen Post nun in einen sehr markanten Unterstützungsbereich bestehend aus dem 61,8 % Fibo-Retracement vorgedrungen. An dieser Stelle könnte nun eine durchaus volatile Stabilisierungsphase beginnen, die anschließend in steigende Kursnotierungen übergehen könnte. Noch aber könnten vereinzelte Ausreißer zur Unterseite einsetzen, ehe Großaktionäre wieder Hoffnung schöpfen und für eine Trendumkehr bei der Deutsche Post-Aktie sorgen. Der Investitionshorizont ist entsprechend länger ausgelegt, bis zu einige Monate Zeit kann dies schon dauern. Positiv dürfte sich hingegen der deutlich schwächere Euro in der nächsten Zwischenbilanz niederschlagen, womit die Post noch im ersten Quartal zu kämpfen hatte.

Zweites Quartal besser erwartet

Die zunehmende charttechnische Verbesserung des Kursverlaufs kann durchaus für ein erstes Long-Investment herangezogen werden, dennoch könnten in den kommenden Tagen noch kurzzeitige Ausreißer bis auf das Niveau von rund 33,00 Euro einsetzen, ehe die Aktie der Deutschen Post endgültig zur Oberseite abdreht. Erste Ziele lassen sich unterdessen um 35,66 Euro ableiten. Aber erst ein nachhaltiger Durchbruch über den vorherrschenden Abwärtstrend um 36,00 Euro kann weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung der größeren Kursmarke von glatt 38,00 Euro freisetzen. Für beide Fälle können Anleger auf das Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Post (WKN VL14DY) mit einem fest eingebauten Hebel von 8,0 zurückgreifen. Eine Haltedauer von einigen Wochen sollte jedoch einkalkuliert werden.

Für den Fall eines unerwarteten Rückzugs der Kursnotierungen unter das Niveau von mindestens 32,30 Euro müssen hingegen weitere Verluste zurück auf die darunter gelegene Horizontalunterstützung von 31,18 Euro eingeplant werden. Wenn es an dieser Stelle nicht gelingen sollte eine Trendwende einzuleiten, könnte sich der bestehende Abwärtstrend sogar bis auf das Niveau von 29,29 Euro fortsetzen.

Deutsche Post (Wochenchart in Euro)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Post

Strategie für steigende Kurse
WKN: VL14DY Typ: Faktor
akt. Kurs: 8,83 - 8,95 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 13,87 Euro Basiswert: Deutsche Post
akt. Kurs Basiswert: 33,54 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 38,00 Euro
Faktor: 8,0 Kurschance:
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: Dow Jones-Index

US-Index noch in Wartestellung

Das letzte Woche vorgestellte Faktor-Zertifikat Long auf den Dow Jones Index (WKN VL8U3T) hat sich angesichts einer Seitwärtsphase beim Index auf Wochenfrist kaum bewegt. Verkaufssignale sind aber ebenso wenig zu erkennen, wodurch sich der potenzielle Ausbruch vermutlich noch etwas hinziehen könnte. Daher wird soweit auch nicht weiter an dem bisherigen Setup verändert, Geduld ist gefragt.

Dow Jones Industrial Average Index (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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