DAX+1,48 % EUR/USD+0,08 % Gold+0,20 % Öl (Brent)+1,00 %

Aktie fällt auf unter 10 Euro Deutsche Bank: Der Blauwal bewegt sich in immer tiefere Gewässer

29.05.2018, 13:10  |  16462   |   |   

Gestern wurde bekannt, dass die Deutsche Bank ihre für 2018 angekündigte Digitalbank von der Agenda streicht. Trotzdem soll das Online-Banking weiter an Attraktivität gewinnen. Hierfür will das Bankhaus mit externen Anbieter kooperieren. Heute gab das Papier um 3,53 Prozent nach und notiert aktuell bei 9,924 Euro.

Die Digitalisierung schreitet im Bereich Online-Banking rasant voran. Dies liegt auch an zahlreichen Anwendung die über das Smartphone angeboten werden, um Bankgeschäfte noch schneller und effizienter zu erledigen. Vor diesem Hintergrund gibt die Deutsche Bank ihre Pläne für eine eigene Digitalbank auf. Details zur Weiterentwicklung des bestehenden Online-Angebots wird das Bankhaus im vierten Quartal mitteilen. Laut der WirtschaftsWoche gehen die Überlegungen womöglich in Richtung einer neuen digitalen Plattform.

Der Weg einer Digitalbank kann auch erfolgreich sei, wie das Manager Magazin berichtet. So hatte der niederländische Finanzkonzern ING in Deutschland mit der ING Diba zur richtigen Zeit das richtige Produkt für ein digital affines Kundensegment gelauncht und den traditionellen Bankhäusern den digitalen Wind aus den Segeln genommen. SpiegelOnline geht davon aus, dass für die Deutsche Bank die Konkurrenz von ING Diba, DKB Bank und Comdirect einfach zu groß ist.

Und weitere Nachrichten kommen von der Deutschen Bank, denn gemeinsam mit der Postbank ist sie nun Deutschlands größte Privatkundenbank mit 20 Millionen Kunden. Unterdessen taucht das Papier unter die 10-Euro-Marke ab. Damit entfernt sich die Aktie vom 14 Euro Kursziel, dass am 24. Mai 2018 die Investmentbank Equinet ausgerufen hatte.

Deutsche Bank

Quellen:

WiWo   

ManagerMagazin

SpiegelOnline

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Also der Staat gab 2017 gut 40 Milliarden für Harz IV aus das stimmt ganz genau, hier muss man aber auch einmal nachrechnen wieviel Harz IV bezüger jahrelang im System einbezahlt haben !
2017 gab der Staat gut 55 Milliarden an Pensionen aus und da kann man dann auch mal nachrechnen was die Bezüger ( Beamten ) einbezahlt haben die Rechnung ist relativ einfach.
Ja man sollte bei Zahlung schon sehr korrekt rechnen, und Geringverdiener zahlen keine Steuern ? Das ist mit auch neu das die von der Mehrwertsteuer befreit sind, ist ja dann fast wie bei den Beamten die nahezu nichts für ihre Rente ( Pension ) einzahlen was ?
Auch kann man sich doch einmal fragen warum es möglich ist in Deutschland Unternehmen wie zum Beispiel Lidl als Stiftungen geführt werden dürfen oder Ikea na da gibt es noch hunderte von Beispielen, ja einzig und allein zum Steuern sparen so kann man sich ganz " legal " vom sozialstem verabschieden und siehe Lidl Chef zum Reichsten Menschen in Deutschland werden !
Am meisten kostete die staatliche WestLB mit über 50 Milliarden, die wirklich weg sind.

Die Abwicklung der HRE (die DEPFA war übrigens eine Staatsfinanzierungsbank)
kommt gut voran und wird insgesamt nur wenige Mrd. kosten.
https://www.fms-wm.de/de/
Ein großer Posten davon sind Verluste durch griechische Staatsanleihen.
Der gr. Staat hat die Kreditgeber geprellt, liebe Staatsfetischisten!
Und die Bad Bank hat die gr. Staatsanleihen dumm verschleudert!
https://de.wikipedia.org/wiki/FMS_Wertmanagement
(genannte Verlustprognosen z.T. veraltet, die Lage ist 2018 besser)

In der Zwischenzeit gibt der dt. Staat pro Jahr vom Steuergeld
80-100 Milliarden für Rentenzuschüsse,
40-50 Milliarden für Sozialhilfeempfänger u.ä. aus.
Deren Nichteinzahlungen als Schaden gar nicht gerechnet,
ebenso die Tatsache, daß Geringverdiener fast keine Steuern zahlen.
Man rechne das allein seit 2008 zusammen!

Wo liegt also das wirkliche Problem, liebe Staats- und Verstaatlichungsfanatiker?
ich denke der Blauwal bewegt sich in immer seichtere Gewässer und läuft auf Grund bzw. strandet bald wenn´s so weitergeht....

Wenn W:O das schreiben würde, könnte es Probleme geben, wie damals Breuer gegen Kirch.
An sich würde ich das diesem arroganten Bankerpack gönnen.
wieso bewegt sich der Blauwal in immer tiefere Gewässer (?) .... da würde es ja immer sicherer werden... ich denke der Blauwal bewegt sich in immer seichtere Gewässer und läuft auf Grund bzw. strandet bald wenn´s so weitergeht....
Zur Erinnerung:

Josef Ackermann ging als persönlicher Berater im Kanzleramt ein und aus, damit in der Globalen Bankenkrise 1.0 die deutsche "systemrelevante" Bankenlandschaft vom deutschen Steuerzahler aus der Staatskasse gerettet werde. Die Bad Banks kosteten uns -Arme und Reiche zusammen- um die 170 Milliarden Euro. Profitiert haben die Reichen, sodass die Schere weiter auseinander ging.

Bei "Rettungen" wie der Euro-Rettung tragen wenige Reiche über ihre Steuerzahlungen zu ihrer eigenen Rettung bei, die Hauptlast aber tragen die vielen Nichtreichen. Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste.

Das meint Angela Merkel, wenn sie von "Sozialer Marktwirtschaft" spricht.

"Scheitert der Euro - scheitert Europa!"

Angela mortis Germaniae ...

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel