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Aktie fällt auf unter 10 Euro Deutsche Bank: Der Blauwal bewegt sich in immer tiefere Gewässer

29.05.2018, 13:10  |  14933   |   |   

Gestern wurde bekannt, dass die Deutsche Bank ihre für 2018 angekündigte Digitalbank von der Agenda streicht. Trotzdem soll das Online-Banking weiter an Attraktivität gewinnen. Hierfür will das Bankhaus mit externen Anbieter kooperieren. Heute gab das Papier um 3,53 Prozent nach und notiert aktuell bei 9,924 Euro.

Die Digitalisierung schreitet im Bereich Online-Banking rasant voran. Dies liegt auch an zahlreichen Anwendung die über das Smartphone angeboten werden, um Bankgeschäfte noch schneller und effizienter zu erledigen. Vor diesem Hintergrund gibt die Deutsche Bank ihre Pläne für eine eigene Digitalbank auf. Details zur Weiterentwicklung des bestehenden Online-Angebots wird das Bankhaus im vierten Quartal mitteilen. Laut der WirtschaftsWoche gehen die Überlegungen womöglich in Richtung einer neuen digitalen Plattform.

Der Weg einer Digitalbank kann auch erfolgreich sei, wie das Manager Magazin berichtet. So hatte der niederländische Finanzkonzern ING in Deutschland mit der ING Diba zur richtigen Zeit das richtige Produkt für ein digital affines Kundensegment gelauncht und den traditionellen Bankhäusern den digitalen Wind aus den Segeln genommen. SpiegelOnline geht davon aus, dass für die Deutsche Bank die Konkurrenz von ING Diba, DKB Bank und Comdirect einfach zu groß ist.

Und weitere Nachrichten kommen von der Deutschen Bank, denn gemeinsam mit der Postbank ist sie nun Deutschlands größte Privatkundenbank mit 20 Millionen Kunden. Unterdessen taucht das Papier unter die 10-Euro-Marke ab. Damit entfernt sich die Aktie vom 14 Euro Kursziel, dass am 24. Mai 2018 die Investmentbank Equinet ausgerufen hatte.

Deutsche Bank

Quellen:

WiWo   

ManagerMagazin

SpiegelOnline

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Kommentare

ich denke der Blauwal bewegt sich in immer seichtere Gewässer und läuft auf Grund bzw. strandet bald wenn´s so weitergeht....

Wenn W:O das schreiben würde, könnte es Probleme geben, wie damals Breuer gegen Kirch.
An sich würde ich das diesem arroganten Bankerpack gönnen.
wieso bewegt sich der Blauwal in immer tiefere Gewässer (?) .... da würde es ja immer sicherer werden... ich denke der Blauwal bewegt sich in immer seichtere Gewässer und läuft auf Grund bzw. strandet bald wenn´s so weitergeht....
Zur Erinnerung:

Josef Ackermann ging als persönlicher Berater im Kanzleramt ein und aus, damit in der Globalen Bankenkrise 1.0 die deutsche "systemrelevante" Bankenlandschaft vom deutschen Steuerzahler aus der Staatskasse gerettet werde. Die Bad Banks kosteten uns -Arme und Reiche zusammen- um die 170 Milliarden Euro. Profitiert haben die Reichen, sodass die Schere weiter auseinander ging.

Bei "Rettungen" wie der Euro-Rettung tragen wenige Reiche über ihre Steuerzahlungen zu ihrer eigenen Rettung bei, die Hauptlast aber tragen die vielen Nichtreichen. Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste.

Das meint Angela Merkel, wenn sie von "Sozialer Marktwirtschaft" spricht.

"Scheitert der Euro - scheitert Europa!"

Angela mortis Germaniae ...

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