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95-Prozent-Chance mit Vonovia

31.05.2018, 09:48  |  710   |   |   

Dynamisch ging es für die Vonovia-Aktie nach oben. Mit einem Satz sprang sie über 40 Euro und bewegt sich derzeit im Aufwärtstrend zwischen 38,70 und 42,10 Euro nach oben. Zuvor war dessen Unterseite zusammen mit der aktuell bei 38,65 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie den Notierungen eine Unterstützung gewesen. Auf kurze Sicht könnte sie die Hochs um 42,10 Euro von Anfang Mai und 42,68 Euro von Januar ins Visier nehmen, ehe der Bereich um 50 Euro als weiteres Ziel interessant erscheint. Dass die Aktie an den letzten Tagen so stark stieg, hatte ihre Ursache bei den fallenden Renditen der Anleihen. Sollte die Erwartung steigender Zinsen zeitlich nach hinten verschoben werden, könnten Immobilienwerte davon profitieren. Ebenso könnten Investitionen aus Italien in deutsche Immobilien fließen, falls italienische Anleger dem im Wahlkampf ausgerufenen Ausstieg aus dem Euro mit Kapitalflucht ins lukrativere Ausland vorbeugen.

Kapitalflucht aus Italien?

Analysten äußerten sich in der letzten Zeit freundlich zur Vonovia-Aktie. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux nahm das Papier in seine European Selected List auf. Die Bewertung beließen die dortigen Analysten bei Kaufen mit einem Ziel von 49 Euro. Als Begründung nannten sie die sehr positiven Trends im deutschen Wohnimmobilienmarkt, die gestiegenen Kostensynergien aus den getätigten Zukäufen, erfolgreich umgesetzte Projekte und wertsteigernde Investments, die das operative Ergebnis und den Nettovermögenswert wachsen lassen könnten. Positiv bewertete das Analysehaus Warbuch Research zudem die geplante Übernahme der schwedischen Wohnimmobilien-Gesellschaft Victoria Park. Sie passe strategisch gut zu Vonovia. Das gute erste Quartal stand im Mittelpunkt der Analyse der NordLB. Es ermögliche die Anhebung der Prognose, meinten die Analysten und erwarteten ebenso eine Fortsetzung des dynamischen Wachstums bei Vonovia.

Vonovia (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Vonovia (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 42,08 // 42,10 // 42,22 // 42,68
Unterstützungen: 38,62 // 38,70 // 38,50 // 35,71

Mit einem Mini Future Long (WKN UV0DYM) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Vonovia-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,3 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 18,6 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann hier unter der im Chart dargestellten Unterstützung im Basiswert bei 39,70 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,80 Euro. Ein Kursziel nach oben könnte sich bei einer steigenden Vonovia-Aktie um 50 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt dann 6,4 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: UV0DYM Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,93 – 0,94 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 31,6433 Euro Basiswert: Vonovia
KO-Schwelle: 33,2254 Euro akt. Kurs Basiswert: 40,79 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 1,83 Euro
Hebel: 4,3 Kurschance: + 95 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Kommentare

Dazu bräuchte es aber endlich mal einen Staatsanwalt, der den systematischen Nebenkostenbetrug bei Vonovia und ihren Tochterfirmen gründlich unter die Lupe nimmt.
Die Medien könnten dabei helfen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vonovia-mieter-fue…
Ich glaube eher das Gegenteil: Bei Vonovia geht es bald steil abwärts und das aufgrund von immer stärker werdenden Aufschreien von sich ausgebeutet fühlenden Mietern - Da hilft auch keine Lobbyarbeit oder irgendwelche Artikel von Finanzjournalisten, die das Gegenteil behaupten.

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