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Renten Weidel will Rentensteuer kippen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
01.06.2018, 09:14  |  24398   |  15   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Alice Weidel, hat ein Thesenpapier zur Sozial- und Rentenpolitik erarbeitet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf das Papier mit dem Titel "Für eine soziale und zukunftsorientierte Renten- und Steuerpolitik". Darin regt Weidel zahlreiche Reformen an.

So sollen unter anderem Einkommen von bis zu 2.000 Euro im Monat künftig steuerfrei bleiben. Die Besteuerung der Altersrenten solle aufgehoben werden. "Die knappen Altersbezüge der Rentner noch einmal zu besteuern ist unsozial", zitiert Focus aus dem Papier. Außerdem müsse es einen "Kinderbonus bei den Rentenbeiträgen" geben. Dafür sollten aber künftig auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen müssen. Mit dem Papier eröffnet die Fraktionsvorsitzende die Diskussion um die künftige sozialpolitische Ausrichtung der AfD. Am Montag will ihr parteiinterner Gegner, der nationalkonservative Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke, ein eigenes Rentenkonzept vorstellen. Parteiinsider gehen davon aus, dass es in der AfD eine heftige Auseinandersetzung um den künftigen Kurs geben wird. Weidel sagte gegenüber Focus: "Es ist vollkommen klar, dass eine so breit gefächerte Partei die unterschiedlichen Vorstellungen über die Sozialpolitik kontrovers aber fruchtbringend diskutiert."

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Kommentare

Das Wieso, Weshalb, Warum ist im Kommentarverlauf nachzulesen. Das beugt Missverständnissen vor, die ja derzeit arg in Mode sind ;)

Thema ist durch.
Zitat von ohnes44: Ach, wie schön! Die Steueroptimierungs-Lesbe der AfD sendet uns folgende Botschaft:

Besserverdienende höher besteuern, Geringverdiener entlasten. LOL :)
Na, wenn das mal nicht ur-linke Positionen sind, die uns die Gute da verkaufen will. Aber lasst es uns doch super finden, es kommt ja schließlich von der AfD...

Aber keine Sorge, der Wirtschaftsflügel und die Lobbyvertreter innerhalb der Partei werden ihr schnell einen Maulkorb verpassen. Am Ende zählt doch immer nur die Kohle...



Ich muss mich doch sehr über Ihre homophobe Äusserung wundern.
Die AFD und Frau Weidel setzen sich für die Interessen hart arbeitender in Deutschland lebende Steuer und Sozialversicherungszahler ein. Die AFD sammelt auch ehemalige Wähler der SPD ein.
Wer sich mal mit dem Thema betriebliche Altersvorsorge und Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung beschäftigt hat der weiß wie sehr die Altparteien uns Steuerzahler verarscht hat.
Im Grunde ist meine Gehaltsumwandlung jetzt 2 mal mit dem vollen KV Satz belastet. Wenn ich das Geld unters Kopfkissen gelegt hätte, dann wäre ich besser gefahren.
Nun ja, man könnte die Aufrichtigkeit auch als Heuchelei bezeichnen... wenn man möchte. Es ist mir auch herzlich egal, mit wem die Weidel so pimpert... Aber ihre Anhängerschaft, in deren selbst propagierten Funktion des Retters deutscher Tugenden, sollte dann bitte mal ihre Moralvorstellungen überdenken und nicht den Bock zum Gärtner machen.

Man darf sich fragen, wie ihre Parteispezies Höcke, Storch und Gauland darüber denken, gerade jetzt nach Weidels 'linker' Eskapade. Ich vermute mal, es wird einfach ignoriert und bei späterer Gelegenheit gegen sie verwendet werden.

So lange alle vereint im Hass gegen andere sind, ist alles gut.
Gerade Frau Weidel nehme ich diese Aufrichtigkeit ab, da sie sich homosexuell bekannt hat und zudem mit einer Migrantin zusammen lebt. Es zeigt doch nur, dass sie unterscheiden kann zwischen integrierten Mitbürgern und einfallenden raubenden männlichen muslimischen Horden!
Diese (noch) Minderheiten, die angeblich nicht dem deutschen Idealbild entsprechen sind haufenweise in der AfD oder bei ihren Anhängern zu finden. Gut integrierte Migranten sehen nämlich sehr oft besorgt dem jetzigen Massenansturm entgegen, weil sie fürchten müssen, mit kriminellen Zuzüglern und den vielen Wirtschaftsmigranten in einen Topf geworfen zu werden.

Noch sehr gut erinnere ich mich an den Einzug der Grünen als ALin den Berliner Senat. Steineschmeißer, Polizistentreter und was da alles Einzug hielt. Keine andere Partei wollte mit diesem erbärmlichen Haufen was zu tun haben.

Wenn einzelne AfD Mitglieder oder Anhänger das eine oder andere nicht so passende Wort sagen, dann wird natürlich sofort draufgehackt. Dafür haben wir ja Kahane und Konsorten.

Von der Nazidiktatur zeitlich als Fliegenschiss zu sprechen finde ich auch unangebracht. Im Zeitrahmen deutscher rund europäischer Geschichte war es ein Augenblick, allerdings ein schmerzlicher.

Viel Spaß dann allen Jüngeren, wenn unsere Bereicherer, noch dazu mit der richtigen "Ausbildung" auch nur halbwegs in Mehrheitsnähe kommen. Erstens sind spätestens dann die Sozialkassen leer geplündert, und zweitens dürfen die "Mohren"sprich die schon länger hier Lebenden, die dann ihre Schuldigkeit getan haben, gehen. Afrikanische Verhältnisse überall. Viel Vergnügen.

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