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Cryptos with Block66 Mögliche Entwicklungen des Bitcoin-Preises von jetzt ab. 3 Varianten.

Gastautor: Oliver Michel
12.06.2018, 00:02  |  1871   |   |   

Der Bitcoin bildet seit dem Absturz am Wochenende eine blitzsaubere Bear Flag aus. Was das heißt, ist klar. Welche Alternativen gibt es jetzt noch?

11. Juni 2018 - 23:40 Uhr

Der Bitcoin bildet seit dem Absturz am Wochenende eine blitzsaubere Bear Flag aus. Was das heißt, ist klar. Welche Alternativen gibt es jetzt noch?

The Day After. Es ist etwas Ruhe eingekehrt. Der Bitcoin wird heute nahezu Plus-Minus-Null schließen. Seit Sonntag Abend 20:00 Uhr hat er sich seitwärts bewegt. Und dabei eine im rechten logarithmischen 1-Stunden-Chart deutlich sichtbare Bear Flag (in gelb) ausgebildet. Es ist ebenfalls schön zu sehen, wie exakt der Kurs an der unteren Begrenzungslinie des kleinen blauen Aufwärtskanals nach unten weggebrochen ist.

An dieser Stelle ist es sinnvoll, sich klar zu machen, was jetzt mit der Entwicklung des Bitcoin-Preises passieren kann, um seine Handlungs-Strategie entsprechend festzulegen. Das ist auch der wesentliche Inhalt des heutigen Blogs.

Variante 1. Es ist schon über die Bear Flag gesprochen worden. Ein bärisches Muster. Bricht typischerweise nach unten aus. Wenn das der Fall sein sollte, dann steht uns unmittelbar der nächste Absturz des Bitcoin-Preises und mit ihm aller Altcoins bevor. Klar, dafür gibt es eine ordentliche Wahrscheinlichkeit.

Variante 2. Was vorher eine Unterstützung ist, wird nachher zu einem Widerstand, den es ein- oder zweimal zu testen gilt. Heißt, dass der Bitcoin an die dicke schwarze aufwärtsgerichtete Trendline, die er gestern von oben nach unten erstmals und ohne Anzuhalten (!) durchbrochen hat (siehe Chart rechts), nun von unten heran läuft und sie als Widerstand auf seinem Weg nach oben testet. Wie gesagt, ein oder zweimal. Hält der Widertsand, setzt sich der Fall des Bitcoins nach unten weiter fort. In meinem gestrigen Blog hatte ich diese Variante als meine Lieblingsvariante schon erwähnt und motiviert. Diese Variante mit ihrem langsamen und langfristigen (!) Kursrückgang würde auch eher zu einem Squeeze out im Rahmen eines Crash Patterns passen als ein direkter und kurzfristiger Absturz.

Variante 3. Ich will es nicht ausschließen, aber auch hierfür gibt es immer eine, wenngleich geringe Wahrscheinlichkeit, nämlich dafür, dass der Bitcoin von hier aus To The Moon startet.

Damit liegen die wesentlichen Varianten auf dem Tisch. Für eine wird sich der Bitcoin entscheiden.

Für das eToro-Konto CryptosWithB66 schließe ich aktuell das Eingehen einer Long-Position komplett aus. Sollte Variante 2 eintreten, dann werde ich wohl mit einem Short aktiv werden. Eventuell auch bei Variante 1, wenn ich den richtigen Einstiegszeitpunkt erwische.

Ich möchte zum Abschluß noch kurz etwas zu meinem Wording vom gestrigen Blog sagen, als ich über das große Abrutschen sprach. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es weiter abwärts geht mit dem Coin Market. Die Explosion war ein Signal für alle Dauer-Optimisten, dass neue Tiefststände durchaus möglich sind. Den Begriff des Abrutschens möchte ich dabei nicht nur preislich, sondern auch zeitlich (!) verstanden wissen. Denn Abrutschen ist ein Prozess, der sich durchaus über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Siehe Variante 2. Abrutschen ja, aber es dauert. Es sei denn, wir erleben Variante 1 über Nacht. Hoffentlich nicht.

Oliver Michel

 

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