DAX+0,54 % EUR/USD-0,25 % Gold+0,16 % Öl (Brent)0,00 %

Apple, Tesla, Adidas – Nordkorea nützt wenig

Gastautor: Daniel Saurenz
12.06.2018, 14:47  |  1263   |   |   

Börse-Dax-3Der Handschlag zwischen Donald Trump und Kim Jong Un mag medial reichlich Echo hervorrufen, an der Börse verhallt die Vereinbarung wirkungslos. Für Investoren sitzen die wichtigen Männer nicht am Atomknopf, sondern an der Druckerpresse. Sie heißen Mario Draghi und Jerome Powell und haben die Macht über die Notenbankpolitik in Europa und den USA. Draghi und Powell sind die Entscheider über Wohl und Wehe am Finanzmarkt, Kim Jong Un und Trump sind das schmückende Beiwerk. Denn wirtschaftlich hat die Absichtserklärung kaum Auswirkungen, als Land ist Nordkorea mit einem BIP geschätzt auf dem Level von Tunesien völlig unbedeutend. Daran ändern auch viel diskutierte mögliche Rohstoffvorkommen wenig.

 Wir haben für Sie eine breite Palette an Inlinern herausgesucht – unsere Favoriten: 

DAX Inliner SC9VM7
Evotec Inliner HX1TSH
Nvidia Inliner HX0VNB
Tesla Inliner HX1G7W
Tesla Inliner HX0X30
Tesla Inliner HX0VL3
Netflix Inliner HX1KWH
Netflix Inliner HX0VFL
Wirecard Inliner HX1TTE
Adidas Inliner HX0PCR
Adidas Inliner HX0PBW
Apple Inliner HX0VGD
Infineon Inliner HX0RQV
Infineon Inliner HX0RQ9

Günstig handeln können Sie die Onemarkets Inliner bei gettex. Hier finden Anleger mit ca. 100.000 Wertpapieren aus aller Welt das breite Produktspektrum einer echten Börse – ohne Entgelte und ohne Courtage. 

Am Dienstag geht der Blick in den USA auf die Inflation und damit die FED. Wir blicken auf die Einschätzung der VP-Bank:

“Die Inflationsrate steigt im Mai von 2.5% auf 2.8%.

Der Anstieg der Teuerungsrate geht zu einem guten Stück auf das Konto höherer Energiepreise. Unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise war ein Anstieg von 2.1% auf 2.2% zu verbuchen. Ein Zinsschritt der US-Notenbank am morgigen Mittwoch ist gesetzt. Die Teuerungsraten machen einmal mehr deutlich, dass eine geldpolitische Straffung notwendig ist.

Da allerdings der Anstieg der Kerninflationsrate im Rahmen der Fed-Erwartungen liegt, wird die Notenbank nicht in Hektik verfallen. US-Notenbankchef Jerome Powell wird am Kurs der graduellen Zinserhöhungen festhalten. Nach eigenem Bekunden ist die Washingtoner Zentralbank nicht mehr weit vom neutralen Zinsniveau entfernt. Geht der Leitzins darüber hinaus, wirkt die Geldpolitik restriktiv. Da die Fed also langsam aber sicher in ein Terrain kommt, bei dem die Zinsen dämpfend auf das Wachstum wirken, ist umso größere Vorsicht geboten.”

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel