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Deutsche Rohstoff Beteiligung Profitabler Wolfram-Produzent vor massivem Kurssprung

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.06.2018, 10:13  |  9718   |   
Sehr geehrte Leser,

viele Investoren kennen mittlerweile Lithium und Kobalt, aber die breite Masse hat einen Rohstoff übersehen, der im vergangenen Jahr eine beeindruckende Performance hingelegt hat und dessen Preis weiter steigen sollte. Wir reden vom Schwermetall Wolfram, welches eine besonders hohe Dichte und den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle aufweist.

Es ist dreimal härter als Chrom oder Titan und wird hauptsächlich zur Härtung von Werkzeugen und Bohrern, zur Herstellung von robusten Legierungen, in der Rüstungsindustrie sowie für elektrische Anwendungen genutzt.

Rund 80 Prozent des Wolfram-Marktes werden von den Chinesen kontrolliert, die im vergangenen Jahr hart gegen umweltverschmutzende Minen durch-gegriffen und Produktionsquoten erzwungen haben. Einige Minen in China nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer, da die Vorkommen erschöpft sind. Die dadurch wegfallende Produktion wird höchstens durch neue chinesische Minen ersetzt.

Mitte der 2020iger dürfte China wohl Wolfram importieren müssen. Kein Wunder, dass Wolfram sowohl in der EU als auch in den USA auf der Liste der kritischen Rohstoffe gelandet ist.

Kürzlich hat der Wolfram-Preis ein neues 52-Wochen-Hoch bei 352 USD/mtu (metric ton unit) erreicht. Es würde uns nicht sonderlich überraschen, wenn wir im kommenden Jahr die 400 USD-Marke knacken.

Wir haben einen profitablen Wolfram-Produzenten mit sehr niedrigen Produktionskosten identifiziert, der aktuell zwei Minen betreibt und mit dem Sie am besten von der oben aufgezeigten Entwicklung profitieren können. Es handelt sich um die Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD), an der auch die Deutsche Rohstoff AG mit rund 13 Prozent beteiligt ist.

Lewis Black, der CEO von Almonty, ist ein Turnaround-Spezialist. Er hat frühzeitig das Potenzial im Wolfram-Sektor entdeckt und die besten Projekte zum Schnäppchenpreis eingesammelt. Nun steht der Almonty-CEO unmittelbar vor seinem Meisterstück. Noch haben Sie die Chance auf den fahrenden Zug aufzuspringen, um eine dreistellige Rendite zu erzielen, bevor sich die M&A-Teams der Investmentbanken bei Almonty die Klinke in die Hand geben dürften.

Analyst erhöht Kursziel: Starkes zweites Quartal mit rund 3,8 Mio. CAD Nettogewinn

Das jüngst vermeldete Quartal war das fünfte Quartal in Folge, welches mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) abgeschlossen wurde. Der Umsatz von Almonty stieg im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, welches am 30.09.2018 endet, auf 17,3 Mio. CAD, was einem Anstieg von 61 Prozent gegenüber dem ersten Quartal entspricht. Das EBITDA kletterte im zweiten Quartal auf 7,6 Mio. CAD.

Das Nettoergebnis belief sich im zweiten Quartal auf rund 3,8 Mio. CAD bzw. 0,02 CAD pro Aktie. Almonty profitierte von einem Produktionsanstieg in seinen Minen in Panasqueira (Portugal) und Los Santos (Spanien) sowie deutlich höheren Wolframpreisen. Es ist davon auszugehen, dass das dritte Quartal (per Ende Juni 2018) noch besser laufen wird!

Die Analysten von First Berlin Equity Research gehen davon aus, dass der Almonty-Gewinn pro Aktie von 0,06 CAD im laufenden Geschäftsjahr auf 0,11 CAD im nächsten Geschäftsjahr steigen sollte. Damit hätten wir aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6, was definitiv viel zu niedrig ist. Analyst Simon Scholes hat das konservative Kursziel für die Almonty-Aktie nach den Q2-Zahlen auf 1,30 CAD erhöht. Das vollständige Research-Update in deutscher Sprache finden Sie unter dem folgenden Link: www.more-ir.de/d/16577.pdf.

Almonty und das größte Wolframvorkommen der Welt

Almonty gehören 100 Prozent des Sangdong-Projektes in Südkorea, einer ehemals in Produktion befindlichen Wolfram-Mine. Es umfasst mit 69 Mio. Tonnen das größte Wolframvorkommen und mit 0,49 Prozent Wolframtrioxid (WO3) auch eines der hochgradigsten Wolframvorkommen der Welt. 0,49 Prozent WO3 sind mehr als das Doppelte des durchschnittlichen Wolfram-Gehaltes chinesischer oder westlicher Minen.

In der Vergangenheit wurden beim Sangdong-Projekt fast 1.400 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 126(!) Kilometern in die Erde getrieben. Man hat also sehr gute Informationen im Hinblick auf das geologische Modell, so dass es hier zu keinen unangenehmen Überraschungen kommen dürfte. Zudem liegen die Produktionsdaten des ehemaligen Betreibers vor, der hier 300.000 mtu WO3 pro Jahr förderte.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=W4dWGPKFZ7c

Als wenn das nicht schon sensationell genug wäre, dürfte die Sangdong-Mine der Machbarkeitsstudie zufolge mit 110-120 USD pro mtu auch die niedrigsten Produktionskosten aufweisen. Im Vergleich dazu liegen die Produktionskosten der staatlichen chinesischen Wolfram-Minen zwischen 205 USD und 245 USD pro mtu.

Die Laufzeit der Sangdong-Mine dürfte mehr als 65 Jahre betragen. Die bereits vorhandene Infrastruktur hat Unternehmensangaben zufolge einen Gegenwert von 200-300 Mio. CAD.

Nicht erst seit dem Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un (Nordkorea) stehen alle Ampeln auch aus politischer Sicht auf "Grün". Die südkoreanische Regierung fährt eine bergbaufreundliche Strategie und hat ein großes Interesse am Sangdong-Projekt. Alle Genehmigungen zum Produktionsstart sind vorhanden. Darüber hinaus profitiert Almonty von Steuervorteilen und muss keine Nettoschmelzgebühr (NSR) entrichten.

Die staatliche Forschungseinrichtung, Korea Institute of Geoscience and Mineral Resources (KIGAM), wird Almonty im Hinblick auf die effiziente Extraktion von Wolfram und weiterer Nebenprodukte beraten. Zu diesem Zweck wird auch eine Testanlage im Wert von rund 1,2 Mio. CAD auf dem Gelände der Sangdong-Mine gebaut, die komplett aus staatlichen Mitteln finanziert wird.

Langfristige Planungssicherheit und unlimitiertes Upside-Potenzial dank Top-Partnern

Almonty hat im März 2018 einen neuen Abnahme- und Liefervertrag (Offtake Agreement) im Hinblick auf die zukünftige Wolfram-Produktion der Sangdong-Mine abgeschlossen, der dem Unternehmen einen Mindestwert in Höhe von 500 Mio. CAD über die 10-jährige Vertragslaufzeit (235 USD pro mtu) garantiert, sich aber an den jeweils aktuellen Weltmarktpreisen orientiert. Damit ist Almonty perfekt gegen fallenden Wolfram-Preise abgesichert und kann aber trotzdem von steigenden Wolfram-Preisen profitieren. Dieser Deal unterstreicht noch einmal die hohe Qualität des Projektes.


Quelle: www.almonty.com

Am 20. April 2018 hat Almonty einen Vertrag mit Miso Industry Co. Ltd. unterschrieben, die direkt im Anschluss daran mit den Abrissarbeiten im Hinblick auf nicht mehr erforderliche Infrastruktur des früheren Minenbetreibers Korea Tungsten Mining begonnen hat. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich dreieinhalb Monate lang dauern.

Danach übernimmt mit Posco E&C (www.poscoenc.com/eng) die wohl beste und erfahrenste Baufirma in Korea die Arbeiten im Hinblick auf die Fertigstellung der Sangdong-Mine. Die Bauphase soll voraussichtlich 18 Monate dauern. Im Anschluss daran wird es eine sechsmonatige Inbetriebnahme-Phase geben. Für etwaige Verzögerungen oder Mehrkosten ist allein Posco E&C verantwortlich.

Das Team von Almonty hat bereits zwei Wolfram-Minen erfolgreich in Produktion gebracht. Dieses erprobte Erfolgsschema wird nun auch beim Sangdong-Projekt umgesetzt. Damit ist auch das Ausführungsrisiko extrem minimiert.

Die anfängliche Produktionskapazität der Sangdong-Mine soll bei 640.000 Tonnen pro Jahr liegen und dann sukzessive auf 1.200.000 Tonnen jährlich ansteigen. Der Produktionsstart ist für das erste Quartal des Kalenderjahres 2020 vorgesehen. Zwölf Monate später soll die volle Produktionskapazität erreicht werden.

Optimierungspläne für profitabel produzierende Minen

Bei der zu 100 Prozent im Eigentum von Almonty befindlichen Los Santos-Mine in Spanien soll die Produktion durch Modifizierungen der Förderanlage auf über 90.000 mtu pro Jahr gesteigert werden.

Aufgrund des geplanten Anschlusses an das nationale Stromnetz ist hier zudem mit 30 Prozent geringeren Kosten zu rechnen. Der Wechsel eines Dienstleisters führte mit Blick auf die Abbaukosten zu einer weiteren Ersparnis in Höhe von 11 Prozent. Dank weiterer Explorationsarbeiten soll die Minenlebensdauer auf mehr als 10 Jahre ausgedehnt werden.

Bei der zu 100 Prozent im Eigentum von Almonty befindlichen Panasqueira-Mine in Portugal ist man derzeit dabei den Cashflow zu optimieren, in dem die Produktion gesteigert und auch Nebenprodukte (Kupfer und Zinn) extrahiert werden sollen.


Quelle: www.almonty.com

Almonty hält ebenfalls 100 Prozent am Wolfram Camp-Projekt in Australien und arbeitet dort an der Verlängerung der Minenlebensdauer sowie der Prozessoptimierung, um hier voraussichtlich Ende 2018 wieder die Produktion mit einer Kapazität von mehr als 90.000 mtu pro Jahr aufnehmen zu können.

FAZIT: Unter Berücksichtigung von rund 181,8 Mio. ausstehenden Aktien liegt der Börsenwert von Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) derzeit bei 127,3 Mio. CAD. Für das laufende Kalenderjahr 2018 rechnet das Management bei den beiden produzierenden Minen mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 60 Mio. USD und einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 20 Mio. USD! Das Offtake-Agreement für die Sangdong-Mine hat bei aktuellen Marktpreisen einen Wert von 600 Mio. USD!

Almonty schüttet zwar noch keine Dividende aus, hat aber im November 2017 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, um bis zu 7,33 Mio. eigene Aktien zurückzukaufen. In den vergangenen Monaten haben zudem Insider des Unternehmens, so auch Dr. Thomas Gutschlag, CEO der Deutschen Rohstoff AG, massiv Almonty-Aktien an der Börse gekauft.

Die starke operative Entwicklung hat das Management von Almonty auch für einen Wechsel von der TSX Venture an die Hauptbörse TSX genutzt, um für institutionelle Investoren noch interessanter zu werden. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Almonty in Q1/2019 entweder den Gang an die Börse Seoul oder direkt an die Börse Hongkong wagen wird.

Die Analysten von First Berlin Equity Research rechnen für das kommende Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem Umsatz von 94,75 Mio. CAD und einem Nettogewinn von 19,92 Mio. CAD bzw. 0,11 CAD pro Aktie. Das ist viel zu konservativ. Almonty sollte diese Prognosen locker pulverisieren. Wir sehen das erste Kursziel für die Aktie von Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) auf Sicht von 12 Monaten bei 2,10 CAD.

Sollte der Bau der Sangdong-Mine plangemäß verlaufen, können wir uns mittelfristig auch noch deutlich höhere Kurse vorstellen. In unseren Augen ist Almonty ein perfekter Übernahmekandidat und könnte, wenn der Preis stimmt, noch vor der Inbetriebnahme der Sangdong-Mine über den Tisch gehen.

Almonty befindet sich derzeit in weit fortgeschrittenen Gesprächen im Hinblick auf eine Fremdfinanzierung für die Inbetriebnahme der Sangdong-Mine, die rund 80 Prozent der Kapitalkosten abdecken dürfte. Entsprechende Nachrichten sollten als Katalysator für den Aktienkurs fungieren. Darüber hinaus rechnen wir mit starken Zahlen für das dritte Geschäftsquartal.

Die Aktie kann spesengünstig in Stuttgart und Frankfurt oder direkt in Kanada gehandelt werden. Bitte limitieren Sie stets Ihre Kaufaufträge.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre PROFITEER-Redaktion

Bildquellen: www.almonty.com,
www.youtube.com/watch?v=W4dWGPKFZ7c

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